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iPads werden verteilt: Gemeinde Selfkant investiert in Grundschul-Digitalisierung

iPads werden verteilt : Gemeinde Selfkant investiert in Grundschul-Digitalisierung

Die Gemeinde Selfkant investiert weiter in die Digitalisierung der gemeindlichen Grundschulen. Nun wurden 60 iPads verteilt. Weitere 100 werden folgen.

Alle Schülerinnen und Schüler konnten mit Beginn der Corona Pandemie im März 2020 bereits mit einem Microsoft Office 365 Teams-Zugang ausgestattet werden, der einen Distanzunterricht ermöglicht. Die Plattform hat sich nach Angaben der Gemeindeverwaltung auch in Zeiten hoher Belastung als zuverlässig und stabil erwiesen. In einem weiteren Digitalisierungsschritt wurden nun die ersten 60 von insgesamt 160 iPads an die Schulleiterinnen ausgegeben.

Bereits im Sommer 2020 waren alle Klassenräume mit neuer LED-Beleuchtung und Schallschutzdecken ausgestattet worden. Zudem wurde die digitale Infrastruktur in den Schulen verbessert, indem die WLAN-Netze flächendeckend ausgebaut wurden, Smartboards der neuesten Generation installiert und Lehrerinnen und Lehrer mit neuen Laptops ausgestattet wurden.

Nunmehr konnten die beiden Schulleiterinnen der gemeindlichen Grundschulen die erste Lieferung der bereits im Sommer 2020 bestellten iPads für die Schülerinnen und Schüler in Empfang nehmen. Die ersten 60 iPads konnten in drei Koffern von den Bürgermeister Norbert Reyans in Empfang genommen werden.

Die iPads werden nach Angaben der Gemeindeverwaltung zentral mit Hilfe einer Software über eine Mobilgeräteverwaltung administriert. Mit Hilfe der Mobilgeräteverwaltung überwacht, konfiguriert und verwaltet die Gemeinde die mobilen Endgeräte.

100 weitere Tablet-Computer sind bereits beantragt beziehungsweise bestellt; insgesamt werden es dann 160 iPads sein, die teils von der Gemeinde, teils vom Land finanziert werden.

Noch im ersten Quartal 2021 sollen die gemeindlichen Grundschulen gemeindeweit vernetzt werden. Dies ermöglicht dann eine zentrale Administration der Netze und Server. „Die Maßnahmen und viele Mühen haben sich gelohnt. Wir sehen jetzt, wie gut die Investitionen zur Bewältigung der Krise beitragen“, so Bürgermeister Norbert Reyans. „Das Lernen auf Distanz ersetzt jedoch niemals den Präsenzunterricht – und so hoffe ich, dass möglichst bald die Schulen wieder in den Regelunterricht übergehen können.“

Die Gemeinde Selfkant versuche  dazu beizutragen, das Lernen auf Distanz mit Hard- und Software ohne große Probleme zu ermöglichen, so der Bürgermeister.

(red)