Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus in Hückelhoven

Gedenkstunde in Hückelhoven : An unvorstellbares Leid ermordeter Menschen erinnert

Eine Gedenkstunde für die Opfer des NS-Regimes fand im Brunnenhof des Gymnasiums statt. Die evangelischen Kirchengemeinden der Stadt, die Gemeinschaft der Gemeinden der katholischen Kirche und die Pax-Christi-Gruppe Hückelhoven sowie viele Jugendliche hatten hierzu aufgerufen.

Viele Besucherinnen und Besucher nahmen teil, um der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken. Die Teilkonferenz „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage" hatte zu dieser Veranstaltung aufgerufen. Der stellvertretende Bürgermeister Dieter Geitner widmete den Anwesenden einige Worte ebenso wie Hans-Jürgen Kruppen von Pax Christi.

Es handelte sich um den 74. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, woran Dieter Geitner angesichts der vielen Opfer im Beisein vieler Schülerinnen und Schüler erinnerte. Er betonte die Notwendigkeit, an sie und ihr Schicksal zu erinnern. Denn unvorstellbar groß seien die Qualen der ermordeten Menschen gewesen.

Dies alles sei in der Abgeschiedenheit der Lager geschehen. Der Gedenktag bleibe in Erinnerung und dem Bewusstsein unserer historischen Verantwortung, damit sich die modernen Gesellschaften den großen humanitären Herausforderungen der Gegenwart stellen können.

Hans-Jürgen Kruppen von Pax Christi verwies darauf, dass viele Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern an der Gestaltung der Feierstunde beteiligt gewesen seien. In den vergangenen Jahren hätten sich die Schulen immer intensiver den Vorbereitungen für den Gedenktag gewidmet und inhaltliche Schwerpunkte gesetzt, freute sich Kruppen und verwies auf eine Ausstellung, die im Foyer des Gymnasiums zu sehen war.

(koe)