Erkelenz: Gebäudeteil des Cusanus-Gymnasiums weicht Neubau

Erkelenz: Gebäudeteil des Cusanus-Gymnasiums weicht Neubau

Der Trakt B des Cusanus-Gymnasiums (CGE) steht im kommenden Jahr zur Erneuerung an. Der sogenannte Roland-Bau war in den 70er Jahren zur räumlichen Aufstockung errichtet worden. Mittlerweile weist das Gebäude eine Reihe bautechnischer und energetischer Mängel auf, die einen Ersatz durch einen modernen Neubau erforderlich machen.

Ursprünglich war nur der Ersatz des Traktes B geplant. Dieser war im laufenden Haushalt mit rund einer Million Euro eingeplant. Mittlerweile wird jedoch eine dreigeschossige Variante geplant, ähnlich dem Gebäudetrakt G. In der dreigeschossigen Ausführung könnte der Neubau mittelfristig auch den ebenfalls veralteten Trakt C ersetzen.

In Richtung des Altenheims

Je Geschoss sind vier Klassenräume von jeweils 60 Quadratmetern geplant, führte der mit der Planung beauftragte Architekt Josef Viethen im Fachausschuss des Erkelenzer Stadtrats aus. Im Erdgeschoss werden zunächst zwei Räume für den Offenen Ganztag am CGE vorbehalten.

Diese können aber später ebenfalls anders verplant werden. Darüber hinaus könne durch den Einbau einer Aufzuganlage sowie die Erneuerung des bestehenden Treppenhauses im Übergang zum Atrium auch die Chance genutzt werden, einen barrierefreien Zugang zur Schule zu ermöglichen. Die Klassen sind in Richtung des Altenheims ausgerichtet, von den Fluren wird in Richtung des Schulhofs geschaut.

Aus der deutlich erweiterten Aufgabenstellung sowie der Schaffung von Barrierefreiheit haben sich die zuerst veranschlagten Baukosten in etwa verdoppelt. Zu den rund zwei Millionen Euro kommen noch rund 300.000 Euro an Nebenkosten.

Die entsprechende Planung wird im ersten Halbjahr 2017 abgeschlossen sein. Die für den Bau notwendigen Rückbauarbeiten des alten Gebäudes werden nach den Abiturprüfungen 2017 beginnen und im Anschluss mit dem Beginn der Sommerferien folgt die eigentliche Baumaßnahme. Diese soll dann bis Ende 2018 abgeschlossen werden.

Der Ausschuss stimmte dem Vorhaben zu. Die 2,3 Millionen Euro sollen im kommenden Haushalt zur Verfügung gestellt werden.