Frühjahrskonzert des Instrumentalvereins Karken mit guten Freunden

Instrumentalverein Karken : Frühjahrskonzert mit guten Freunden

Schon lange besteht sie, die Freundschaft des Instrumentalvereins Karken zur Musikkapelle des Schützenvereins Kessel-Nergena. Immer wieder traf man sich bisher beim Neusser Bürger-Schützenfest in Neuss. Erstmals machten sich die Musiker aus der Nähe von Goch jetzt auf den Weg nach Karken.

Sie waren gekommen, um hier das Programm des traditionellen Frühjahrskonzerts des Instrumentalvereins zu unterstützen. Da wurden sie natürlich von ihren befreundeten Musikern und von den Besuchern in der Bürgerhalle herzlich begrüßt.

Wie eng die Freundschaft inzwischen ist, mag sich auch daran zeigen, dass der Vorsitzende des Instrumentalvereins, Manfred Kamps, in diesem Jahr zusammen mit seiner Frau Marlies zum in Westfalen sogenannten Thron, dem Königsgefolge von Gabi Daams gehört, die Schützenkönigin und auch Mitglied der Musikkapelle ist.

„Wo ist Heimat?“, fragte Kamps in seiner Begrüßung und hatte gleich mehrere Antworten darauf: Wo man sich wohlfühle, seine Kinder aufwachsen sehen könne, ein sozial friedvolles, angenehmes Leben habe und seine eigene Persönlichkeit entwickeln könne, erklärte er. Und er freue sich, dass auch das Frühjahrskonzert zu diesem Heimatgefühl beitragen könne, betonte er. „Was wäre Heimat ohne Blasmusik?“, lautete seine dazu passende rhetorische Fragestellung.

Den Anfang im Programm machte das Jugendorchester unter der Leitung von Andreas Jütten. Marie Heinrichs und Eliana Zwetzig moderierten den Auftritt des Nachwuchses, der die Stücke Canticum von James Curnow, A Night at the Opera in einem Arrangement von John O’Reilly, Celtic Air and Dance (arr. Michael Sweeney) und Oh Happy Day (arr. Jerome Naulais) zu Gehör brachte.

Marion Frenken moderierte den Beitrag des Instrumentalvereins unter der Leitung von Phil van Landeghem. Der Marsch Mercury von Jan van der Roost bot einen eindrucksvollen Einstieg in den Programmbeitrag des Abends. Es folgten „Pilatus: Mountain of Dragons“ von Steven Reineke, Bohemian Rhapsody von Freddie Mercury, High Voltage von Thierry Deleruyelle, Fiestas en Dax von Juan Mas Quiles und die Feuerfest-Polka von Josef Strauss.

Den musikalischen Abschluss des Programms gestalteten die Gäste aus Kessel-Nergena unter der Leitung von Reiner Kersten. Sie stiegen mit dem auch in der Region nicht unbekannten Stück Arsenal von Jan van der Roost in ihr dargebotenes Repertoire ein. Es folgten Atlantic Avenue von James L. Hosay, Fly with me (Lena´s Song) von Stefan Nilsson mit Gesangssolistin Katrin Weiß, Andreas Gabalier in Concert, arrangiert von Markus Schenk mit Gesangssolist Markus Coenen, die Südböhmische Polka von Ladislav Kubes, Böhmische Sterne von Michael Kuhn, Wir Musikanten von Kurt Gäble und Amazing Grace (arr. Manfred Schneider).

Das Publikum zollte allen drei Gruppen großen Applaus und freute sich auch über die große Tombola, die das Programm des Abends abrundete.

Mehr von Aachener Zeitung