Heinsberg-Oberbruch: Freibadretter und Politik hoffen auf gemeinsame Lösung

Heinsberg-Oberbruch: Freibadretter und Politik hoffen auf gemeinsame Lösung

„Es ist noch zu keinem Ergebnis gekommen“, sagt Alfred Geiger auf Nachfrage unserer Zeitung. Vielmehr verrät der Sprecher der Oberbrucher Freibadretter nicht. Fest steht jedoch, dass sich Vertreter aller Fraktionen bis auf die Grünen und die abgesandten der Freibadretter Oberbruch gemeinsam mit Bürgermeister Wolfgang Dieder mittlerweile zu eben dem Gespräch zusammengefunden haben.

Es war erst vor wenigen Tagen durch den CDU-Fraktionschef Norbert Krichel in Aussicht gestellt worden. Aus diesem Grund hatten die Freibadretter ihre 4000 Unterschriften für das Bürgerbegehren bekanntlich zunächst nicht an den Bürgermeister übergeben, sonder sich vorbehalten, dies eventuell zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen, falls es nicht auf anderem Wege zu einer akzeptablen Lösung für den Erhalt der Oberbrucher Freibades komme.

„Der Bürgermeister hat sich zurückgehalten und sich nicht quer gestellt. Wir hatten einen sehr positiven Eindruck“, so Geiger. „Wir rechnen aber damit, dass wir noch ein oder zwei Gespräche benötigen.“

Auch Krichel hält sich vehement an das selbst auferlegte Schweigegelübde. Nur soviel: „Ich hoffe, dass es zu einer einvernehmlichen Lösung kommt.“ Auch der Bürgermeister bezeichnet die Versammlung als „sachlich gut. Aber es gibt eine Gesellschafterversammlung der Stadtwerke, die letztlich entscheiden muss.“

Doch nicht nur diese ist gefragt. Mindestens ebenso wichtig dürfte die Fraktionssitzung der CDU am 27. Juni sein, denn dann will Krichel seinen Parteifreunden die Sachlage vorstellen. Dass Krichel einen weiteren Bürgerentscheid verhindern möchte, ist kein Geheimnis. Schon jetzt dürfte allerdings klar sein, dass an dem grundsätzlichen Beschluss zugunsten des Kirchhovener Freibades nicht gerüttelt werden soll, wie unsere Zeitung erfuhr.

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