Hückelhoven: Frauenwoche: Ökumene soll wie ein Apfelbaum gepflegt werden

Hückelhoven: Frauenwoche: Ökumene soll wie ein Apfelbaum gepflegt werden

Im Rahmen der Frauenwoche der Katholischen Frauengemeinschaft St. Lambertus und St. Barbara Hückelhoven pflanzte diese mit Frauen der evangelischen Gemeinde einen kleinen Apfelbaum.

Anlässlich des Lutherjahres und in Anlehnung an Martin Luthers Satz „Selbst wenn ich wüsste, dass die Welt morgen untergeht, würde ich dennoch einen Apfelbaum pflanzen“ setzten sie so ein Zeichen für die Ökumene.

„500 Jahre, die uns von dieser Äußerung Martin Luthers zeitlich trennen, aber achten wir doch lieber auf das, was uns verbindet“ — so begrüßte die Vorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft, Marita Bürger, die mehr als zwei Dutzend Gemeindemitglieder, die sich an diesem sonnigen Morgen an der evangelischen Kirche im Herzen von Hückelhoven versammelt hatten. Bürger forderte dazu auf, immer im Dialog zu bleiben und gemeinsam als Christen für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung einzutreten.

Anschließend pflanzte sie mit Monika Zilkenat von der evangelischen Frauenhilfe das kleine Apfelbäumchen direkt an die Gemäuer des evangelischen Gotteshauses in die Erde ein.

Appell an die Frauen

Pfarrer Dr. Gerhard Saß wollte sich diese ökumenische Aktion nicht entgehen lassen. Er appellierte anschließend daran, die Ökumene ebenso fleißig zu gießen wie den kleinen Apfelbaum, damit auch sie mindestens genauso viele Früchte tragen werde.

Im Anschluss begaben sich alle Teilnehmer in das nahe gelegene evangelische Gemeindezentrum, wo ein gemütliches Beisammensein stattfand.

(rie)