Hilfsaktion am Rur-Ufer: Feuerwehr rettet Pferd aus Morast

Hilfsaktion am Rur-Ufer : Feuerwehr rettet Pferd aus Morast

Ein in Morast am Rur-Ufer eingesunkenes Pferd löste am Montag eine größere Rettungsaktin aus. Mit Bagger und Hebegeschirr rückten die Helfer an, um „Welly“ wieder auf festen Boden zu bringen.

Ein Reitausflug endete am Montagnachmittag für die 26-jährige Stute Welly und ihren Reiter in einer misslichen Lage. Beim Abkühlen im Uferbereich der Rur erschreckte sich die Stute und versank bis zum Bauch im Morast. Gegen 16 Uhr wurden die Verwaltungseinheit, die IuK-Einheit sowie die Löscheinheit Oberbruch der Freiwilligen Feuerwehr Heinsberg gerufen, um das Pferd zu retten. „Die Einsatzkräfte setzten zunächst Gurte und Seilschlingen ein, damit die Stute nicht weiter im Morast versank“, teilte die Feuerwehr mit.

„Im Einsatzverlauf wurde gegen 16.54 Uhr der Rüstwagen der Freiwilligen Feuerwehr Hückelhoven zur Unterstützung alarmiert. Auf diesem Fahrzeug ist ein spezielles Hebegeschirr für Pferde und Rinder verlastet, welches erstmalig zum Einsatz kam“, so die Feuerwehr.

Mit vereinten Kräften konnten die Feuerwehrleute das Hebegeschirr angelegen. Im Beisein eines Tierarztes und mithilfe eines Baggers konnte Stute Welly nach rund eineinhalb Stunden aus ihrer unglücklichen Lage befreit werden. „Bis auf eine Erschöpfung blieb die Stute glücklicherweise unverletzt und konnte am Abend noch die Heimreise antreten“, so die Feuerwehr.

Das Tier war am Ufer der Rur in morastigen Boden geraten. Foto: Justus Hammermeister
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