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Hückelhoven: Feuerwehr: Fast 5000 Stunden lang Einsatz gezeigt

Hückelhoven : Feuerwehr: Fast 5000 Stunden lang Einsatz gezeigt

Der Löschzug 1 der Freiwilligen Feuerwehr Hückelhoven hat Bilanz gezogen und nach vorne geblickt. Löschzugführer Michael Kamp sowie sein Stellvertreter Norbert Cohnen konnten bei der Jahreshauptversammlung den Leiter der Feuerwehr Sven Lange, Mitglieder aus der Ehrenabteilung und der Jugendfeuerwehr sowie der Einsatzabteilung begrüßen.

2017 sei ein ereignisreiches Jahr gewesen, sagte Michael Kamp. Im abgelaufenen Jahr seien unter anderem der Tag der offenen Tür im Juli sowie das City-Fest im September große Ereignisse gewesen. „Hierbei hatte die Bevölkerung einen großen Anteil am Gelingen dieser beiden Veranstaltungen.“ Im Jahresbericht wurde noch einmal auf das abgelaufene Jahr geblickt. Zahlreiche Einsatzstunden sowie sonstige Aktivitäten, die von den Einsatzkräften des Löschzug Hückelhoven geleistet wurden, wurden erwähnt.

Der Löschzug Hückelhoven musste 2017 von den insgesamt 506 Einsätzen im Stadtgebiet zu 206 Einsätzen ausrücken. Hieraus ergab sich zum Vorjahr ein leichter Rückgang von 16 Einsätzen. „Somit rückte man wöchentlich zu vier Einsätzen aus und leistete zu jeder Tages- und Nachtzeit ehrenamtlich Hilfe für die Allgemeinheit“, heiß es im Bericht. Die Einsätze gliederten sich in 49 Brandeinsätze, 51 technische Hilfeleistungen, 51 Brandsicherheitswachen, 15 Ölspuren, 11 Gefahrguteinsätze, 24 Rettungen von gefährdeten Personen sowie 56 telegrafische Feuermeldungen.

Insgesamt wurden von den freiwilligen Einsatzkräften 4924 Einsatz-, Dienst- und Ausbildungsstunden erbracht.

Dem Löschzug Hückelhoven gehören derzeit 36 aktive Mitglieder, 18 Feuerwehrkräfte in der Ehrenabteilung sowie 8 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr an.

Löschzugführer Michael Kamp wies darauf hin, dass es vorrangiges Ziel sein müsse, die Anzahl der aktiven Löschzugmitglieder zu erhöhen. Zurzeit sei der Personalstamm zwar stabil, jedoch werden in nächster Zeit einige Kräfte das Alter von 60 Jahren erreicht haben und somit den aktiven Dienst nur noch eingeschränkt wahrnehmen können. In Anbetracht der Tatsache, dass der Löschzug seinen Nachwuchs zurzeit aus der Jugendfeuerwehr rekrutiere und „Seiteneinsteiger“ für den Dienst in der Feuerwehr immer seltener werden, sei dies ein nicht zu unterschätzender Umstand. Kamp: „Und hier sollte sich jeder Bürger selber die Frage stellen: Kann oder will ich für die Mitbürger Hilfe am nächsten leisten? Wenn man dieses mit Ja beantwortet, dann ist man bei uns genau richtig und herzlich willkommen.“

Für das Jahr 2018 konnte Michael Kamp schon weitere Zusatztermine wie die standortverlagerte Ausbildung in Münster, das City-Fest, das Schacht-Musikfest sowie die Einweihung des neuen Einsatzleitwagens nennen, die neben den anfallenden Einsätzen durch die Einsatzkräfte geleistet werden.

Der Leiter der Feuerwehr, Sven Lange, nutzte die Gelegenheit und zollte den Anwesenden seinen Respekt „für die professionelle Arbeit im abgelaufenen Jahr bei Einsätzen und Fortbildungen“.