„Falsche Polizeibemate“ rufen erneut im Kreis Heinsberg an

Mindestens 25 Fälle : „Falsche Polizeibeamte“ rufen erneut im Kreis Heinsberg an

Am Montag- und Dienstagabend sind erneut verschiedene Menschen im Kreis Heinsberg von „falschen Polizeibeamten“ angerufen worden. Bislang sind der Polizei 25 solcher Fälle bekannt, die Vorgehensweisen waren ähnlich.

Die Anrufer erzählten von Einbrecherbanden und forderten die Angerufenen auf, Schmuck und Geld zu übergeben und dadurch in Sicherheit zu bringen. Alle Betroffenen reagierten richtig und beendeten die Anrufe, bevor sie bei der Polizei Anzeige erstatteten.

Die Vielzahl an Fällen zeigt, dass Täter weiterhin versuchen, auf diese Weise Menschen zu bestehlen. Deshalb ist bei Anrufen von Fremden besondere Vorsicht geboten. Die Polizei gibt folgende Tipps:

  • Die Polizei ruft niemals unter der Notrufnummer 110 an.
  • Fragen Sie den Anrufer im Zweifel nach dem Namen und der Dienststelle.
  • Rufen Sie bei der angegebenen Dienststelle zurück, um festzustellen, ob es sich bei dem Anrufer tatsächlich um einen Polizeibeamten handelt.
  • Geben Sie am Telefon niemals Ihre Bankdaten heraus - ein seriöser Anrufer wird Sie nicht danach fragen.
  • Geben Sie keine Details zu ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
  • Überweisen oder übergeben sie kein Geld und Schmuck aufgrund eines Telefonanrufs.
  • Im Zweifelsfall beenden Sie konsequent das Gespräch.
  • Informieren Sie sofort die Polizei über den Notruf 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt und informieren Sie eine Vertrauensperson.
  • Wenn Sie Opfer geworden sind, wenden Sie sich ebenfalls sofort an die Polizei und erstatten Sie Anzeige, um andere zu warnen.

(red/pol)
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