1. Lokales
  2. Heinsberg

Selfkant-Havert: Erster Spatenstich für das neue Feuerwehrgerätehaus

Selfkant-Havert : Erster Spatenstich für das neue Feuerwehrgerätehaus

„Was lange währt, wird endlich gut“ — so blickten viele Selfkäntler zum Spatenstich und offiziellen Baubeginn des Feuerwehrgerätehauses am Kreisverkehr Ortsausgang Havert Richtung Schalbruch/Isenbruch. Dort wurde bereits in den vergangenen Wochen mir Vorfreude gearbeitet.

Die Feuerwehrleute der Löscheinheit Havert/Schalbruch waren wie auch Mitglieder des Bauhofes der Gemeinde Selfkant sehr aktiv.

Das Gelände des einstigen Wasserwerkes wurde vom Rat der Gemeinde Selfkant zum Bau des vierten Feuerwehrgerätehauses der Löscheinheit Havert/Schalbruch bereitgestellt, nun erfolgte endlich der Spatenstich.

Viele hatten schon nicht mehr an die Einhaltung des Brandschutzbedarfsplans aus dem Jahr 2001 geglaubt. Aber Bürgermeister Herbert Corsten wie auch alle Ratsmitglieder standen zu ihrem Versprechen, diesen Bedarfsplan auf dem Weg zu bringen. Galt es auch, einen geeigneten Standort zu finden.

Bekanntlich wurden einst die einzelnen Löscheinheiten der Gemeinde Selfkant aus acht Löschgruppen zu vier Einheiten zusammengefasst um auch die Leistungs- und Einsatzfähigkeit der Einheiten zu fördern. Im einstigen Saale Hostenbach/zum Sawo in Selfkant-Tüddern wurde einst der Brand-schutzbedarfplan auf den Weg gebracht.

Gab es in den Einheiten anfangs noch ein Kirchturmdenken der älteren Generationen, wurde schon recht bald deutlich, dass dieser erstellte Brandschutzbedarfsplan der einzige richtige Schritt in die Zukunft war. Resultat: Der Bau der Feuerwehrgerätehäuser am Rathaus Tüddern (Einheit Tüddern/Millen), am Kreisverkehr Wehr (Süsterseel/Hillensberg) und am Kreisverkehr Heilder (Höngen/Saeffelen). Nun geht es am Kreisverkehr der K 2 (Havert/Schalbruch) los — das vierte und letzte Feuerwehrgerätehaus des Brandschutzkonzeptes der Gemeinde Selfkant ist auf damit den Weg gebracht.

Einheitsführer Gregor Meuwissen wie auch Bürgermeister Herbert Corsten begrüßten mit großer Freude zahlreiche Ehrengäste wie Klaus Bodden (Kreisbrandmeister), Ralf Herbertz (Gemeindebrandmeister), Ralf Herbertz (Gemeindebrandmeister), Fred Massloh (stellvertretender Gemeindebrandmeister), Gregor Meuwissen (Einheitsführer), Frank Köhnen (Ortsvorsteher Schalbruch), Martin Busch (Ortsvorsteher Isenbruch), Heinz-Josef Dahlmanns (Ortsvorsteher Havert und Stein) und Dirk Görtz (Architekt).

Bei der Vorstellung des Plans des neuen Feuerwehrgerätehauses wurde deutlich, dass sich die lange Wartezeit für die Wehrleute auch auszahlt. Alle neuesten Erkenntnisse wurden mit einbezogen. Die Löscheinheit freut sich schon jetzt auf einen baldigen Umzug ins neue Gebäude.

(agsb)