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Energiekrise: Erkelenz und Wegberg senken die Wassertemperatur

Energiekrise : Erkelenz und Wegberg senken die Wassertemperatur

Die Energiekrise und ein drohender Gasnotstand könnten viele Kommunen im Winter zum Handeln zwingen. Die Städte Erkelenz und Wegberg haben bereits die Wassertemperatur in ihren Schwimmbädern gesenkt.

Die Stadt Erkelenz ergreift bereits jetzt sehr konkrete Maßnahmen, um ihren Energieverbrauch zu senken. Die Wassertemperatur im Erka-Bad wird nach Angaben der Stadtverwaltung ab sofort gesenkt.

Im Sportbecken soll das Wasser nur noch 26 statt bisher 28 Grad Celsius betragen. Im Freizeitbecken wird sie von 31,5 Grad auf 29,5 Grad gesenkt. Und auch im Freibadbereich wird sie um zwei Grad gesenkt – auf 21 statt bisher 23 Grad.

Auch in Wegberg hat die Stadt ähnliche Sparmaßnahmen umgesetzt. Während der Ferien wird es keinen Warmbadetag geben. Der habe sich zwar betriebswirtschaftlich immer gelohnt – „dies ist meines Erachtens jedoch aktuell nicht der entscheidende Punkt“, sagt Bürgermeister Michael Stock (SPD). Denn es gehe aktuell nicht nur darum, die Kosten zu reduzieren, „sondern darum, konkret Gas einzusparen, damit es für wichtige Zwecke überhaupt zur Verfügung steht“.

Außerdem hat die Stadt Wegberg die Wassertemperatur von 29 auf 28 Grad und die Raumtemperatur um ein halbes Grad gesenkt. Auch das soll Energie einsparen.

Was die anderen Städte und Gemeinden im Kreis Heinsberg für ihre Schwimmbäder planen und welche Sparpläne sie haben, lesen Sie in unserem ausführlichen Beitrag.