Mönchengladbach: Erkelenz: „Totschlag” war nie geplant

Mönchengladbach: Erkelenz: „Totschlag” war nie geplant

Als unvorstellbar und nicht vorhersehbar bezeichneten Zeugen den Totschlag an seiner Ehefrau, weswegen sich ein 68-Jähriger aus Erkelenz-Granterath vor der Landgericht Mönchengladbach zu verantworten hat.

Die Anklage wirft dem Rentner vor, seine Frau im September nach einem Streit über die Finanzen erwürgt und ihre Leiche verbrannt zu haben. Sie schilderten den ehemaligen Bankmanager als stets ruhig und besonnen, der sich immer um seine Frau gekümmert habe.

Von den Geldproblemen hatten die wenigsten etwas mitbekommen; auch nicht der Sohn, der von seinen Eltern mit großen Geldbeträgen unterstützt wurde. Er bezeichnete im Zeugenstand seinen Vater ebenfalls als ruhig, seine kränkelnde Mutter hingegen als aufbrausend.

„Mein Vater hat das niemals geplant und niemals gewollt”, so seine Kernaussage, mit der er die Einlassung des Angeklagten unterstützte. Der Angeklagte hatte zwar zugegeben, den Tod seiner Ehefrau verursacht zu haben, ihn aber nicht beabsichtigt.

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