Erkelenz: Erkelenz als Kreis(el)-Stadt

Erkelenz: Erkelenz als Kreis(el)-Stadt

„Mött Jruete on mött kleene Pänz, Karneval in Erkelenz“: Getreu dem Motto der Session säumten besonders viele kleine Narren die Straßen, um das Erkelenzer Prinzenpaar Prinz Georg II. und Prinzessin Gudrun I. (Ehepaar Clemens) zu feiern. Klirrende Kälte begleitete die mehr als 2000 Teilnehmer des Erkelenzer Rosenmontagszuges, doch das Prinzenpaar trug sprichwörtlich die Sonne im Herzen und ließ Kamelle vom Himmel regnen.

Den im Bau befindlichen Kreisverkehr an der Brückstraße hatten die Grünen aufgegriffen unter dem Motto „Kreis(el)-Stadt Erkelenz — Lieber Kreisverkehr als kein Verkehr“. Den Erkelenzer Volleyballverein zog es dagegen ganz weit in die Vergangenheit zurück („Wir baggern auch in der Steinzeit“), während sich die Handballer des ETV als Indianer unter Führung von Old Flatterhand und Winnetor ihren Weg bahnten.

Doch auch Gäste aus Afrika gab es zu bestaunen. Die Erkelenzer Karnevalsfreunde, die Katzemer und die Katholische Landjugendbewegung begaben sich auf Safari. Die Namenlosen Narren hatten gleich ihre 101 Dalmatiner und einen Bernadiner mitgebracht und besaßen mit ihren schwarz-weißen Kostümen besten Schutz gegen die Kälte.

Besuch gab es auch aus dem Süden von Schweden, denn die Gruppe Felderhof brachte gleich mehrere Ausgaben von Pippi Langstrumpf mit nach Erkelenz, während die Rathahner Jim Knopf und seine Lokomotive zum Dampfen brachten.

Auch Prinzenpaare aus den Nachbarorten ließen es sich nicht nehmen, den Erkelenzer Narren ihre Aufwachtung zu machten, denn die Tollitäten aus Kückhoven, Lövenich und Rath-Anhoven waren ebenfalls mit von der Partie.

(cbo)
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