Hückelhoven: Erasmus-Projekt verbindet Schüler aus aller Welt spielerisch

Hückelhoven: Erasmus-Projekt verbindet Schüler aus aller Welt spielerisch

„Vilkommen til Norge“, so klang es den Hückelhovenern entgegen. Die Freundlichkeit der Menschen und die Bilderbuchlandschaft der norwegischen Insel Froya faszinierten die Gruppe aus Hückelhoven.

Im Rahmen des Erasmus-Plus-Projekts „Share Play“ besuchten die Schülerinnen und Schüler Amber Leclerg, Jasmin Zschenderlein, Laura Uhr, Mats Martin und Philipp Chlebusch und die Lehrer Meryem Cicek und Ulrich Thevißen ihre Partnerschule „Froya vidergoende skole“ in Sistranda auf der Insel Froya, einer Insel vor der Küste Mittelnorwegens.

Nach Portugal und Rumänien war Norwegen nun das dritte Gastgeberland, das Schüler und Lehrer aus Lettland, Estland, Portugal, Rumänien Türkei und Deutschland für eine Woche begrüßen durfte. Ziel des Projekts ist der kulturelle Austausch und das Vorstellen und Kennenlernen traditioneller Spiele der Gastgeberländer und die gemeinsame Weiterentwicklung und Planung neuer Spielideen.

Große Freude hatten alle an gemeinsamen Aktivitäten und Spielen in der faszinierenden Natur, wie beispielsweise dem Outdoorhiking durch die wunderbare Heidelandschaft, bei der an Stationen verschiedene Rätsel und Aufgaben gelöst werden mussten oder die „olympischen Spiele der Steinzeit“.

Ein besonderer Höhepunkt war die Bootsfahrt zur Insel Sula, einer Insel vor Froya von deren Leuchtturm aus man einen faszinierenden Ausblick auf die zahlreichen umliegenden kleineren Inseln hatte. Auch der Besuch beim größten Arbeitgeber der Region, der Lachsfabrik „Salmar“ bot interessante Einblicke. Begeistert waren Schüler und Lehrer vom Science Museum in Trondheim, denn dort konnten Phänomene der Technik entdeckt und erfahren werden.

Die zahlreichen Aktivitäten in und außerhalb der Schule, die gemeinsamen Mahlzeiten mit typisch norwegischen Gerichten und die kulturellen Darbietungen ließen die Teilnehmer der Gastgeber und der anderen Nationen schnell zusammenwachsen, sich austauschen und neue Freundschaften schließen.

So tanzten die Teilnehmer beispielsweise gemeinsam einen lettischen Volkstanz, lernten ein türkisches Kreiselspiel kennen oder beantworteten Quizfragen über die jeweiligen Länder.

Und immer wieder mussten die Schüler ihre Englischkenntnisse anwenden, um sich mit den Schülern aus den anderen teilnehmenden Ländern zu verständigen.

Erinnerungen bleiben auch durch die von den Schülern im Schulgarten gepflanzten Bäume und Sträucher und durch einen Wegweiser auf dem Schulhof, der die Entfernung zu den teilnehmenden Städten anzeigt.

Meryem Cicek, die Koordinatorin des Projekts, freut sich schon auf das nächste Treffen in Estland, das im November stattfindet, bevor die Schule dann im März internationale Gäste empfängt.