Hückelhoven: Einstimmige Wahl: Björn Skupin ist Chef bei Borussia

Hückelhoven: Einstimmige Wahl: Björn Skupin ist Chef bei Borussia

Der FC Borussia Hückelhoven hat wieder einen kompletten Vorstand. Im „zweiten Anlauf“ — die Mitgliederversammlung am 18. April hatte keinen Kandidaten für das Amt des ersten Vorsitzenden gefunden — klappte es jetzt.

Die 37 Mitglieder, die ins Vereinsheim gekommen waren, wählten einstimmig Björn Skupin (39) zum Vereinschef. Ihm zur Seite stehen: Peter Greven (zweiter Vorsitzender), Erich Hammermeister (erster Geschäftsführer), Uwe Prüter (zweiter Geschäftsführer), Frank Bögel (erster Kassierer), Friedhelm Skupin (zweiter Kassierer).

Die Versammlungsteilnehmer stimmten auch einer Reihe von Satzungsänderungen zu. Die Jahreshauptversammlung wird jährlich in der Winterpause einberufen. In Jahren mit gerader Zahl werden gewählt: erster Vorsitzender, erster Geschäftsführer, erster Kassierer, in Jahren mit ungerader Zahl zweiter Vorsitzender, zweiter Geschäftsführer, zweiter Kassierer. Der erste Vorsitzende ernennt einen Spielobmann, der dann weitere drei Mitglieder in den Spielausschuss beruft. Gewünscht ist bei der Besetzung die Vertretung von Senioren, Jugend und Alten Herren. Der Obmann wird Mitglied des Vorstandes, der Ausschuss hat beratende Funktion.

„Lob und Anerkennung“

Mit den Teilwahlen erhofft sich Skupin eine Kontinuität in der Vorstandsarbeit, dem guten Beispiel vieler Vereine folgend. Anträge zur Mitgliederversammlung müssen spätestens zwei Wochen vor der Versammlung beim Vorsitzenden eingehen. Weiterhin wurde eine Anpassung des Jahresbeitrags (Erhöhung um zehn Euro) vorgeschlagen. Alle Anträge wurden einstimmig angenommen.

Versammlungsleiter Klaus Weber hatte die Amtszeit von Olaf Beirowski Revue passieren lassen, der den Verein zuletzt geleitet hatte. Vor zwei Jahren wurde er zum zweiten Vorsitzenden gewählt. Nach nur zwei Monaten hat er nach dem Rücktritt des ersten Vorsitzenden kommissarisch auch dieses Amt übernommen. Zu dieser Zeit trainierte er zusammen mit Frank Bögel drei Jugendmannschaften und war bereits Geschäftsführer der Jugendabteilung.

Weber: „Dass er gleichwohl bis zum letzten Tag sich der Verantwortung gestellt hat, verdient Lob und Anerkennung.“ Auch habe er selbstkritisch erkannt, dass er nicht alle in ihn gesetzten Erwartungen — der Senioren — erfüllen konnte, und hat daraus seine Schlüsse gezogen.

(red)