Singen der Selfkantchöre: Eine Sprache, die jeder versteht

Singen der Selfkantchöre : Eine Sprache, die jeder versteht

Das Singen der Selfkantchöre lockte zahlreiche Freunde des Chorgesangs zur Pfarrkirche St. Lambertus Höngen. Der Männergesangsverein St. Josef Höngen eröffnete den Gesangsnachmittag mit „Wie lieblich schallt Busch und Wald“. Der einstige NRW-Meisterchor sang außerdem „Der Jäger Abschied“ und Auf einem Baum ein Kuckuck“.

Das größte Chorfestival in der Region mit sieben Chören startete glanzvoll, durch die Atmosphäre des Kirchenschiffs wird jedes Konzert zum Genuss mit schönem, klangvollem Effekt. Die Besucher erlebten in der Lambertuskirche ein breit gefächertes Programm mit Arrangements zu alten und neuen Liedern, der Fundus reichte von Joseph Haydn, Peter Cornelius, Engelbert Humperdinck bis hin zu Sir Elton John.

Der Kirchenchor St. Cäcilia Havert präsentierte ebenfalls drei Liedstücke, unter anderen „Nimm dir Zeit“. Und Zeit hatten die Musikfreunde in der Pfarrkirche. Der Gesangverein Concordia Wehr begeisterte das Pulbikum anschließend, sang unter anderen „Wenn du im Schutz des Höchsten stehst“ von Haydn – der älteste der drei Wiener Klassiker. Und mit „Preiset Gott, singt Halleluja“ wurde die gesamte Stärke des Chores deutlich. Mit „Let us break Bread together“ begann der Kirchenchor Höngen seine Präsentation – und hinterließ ebenfalls einen starken Eindruck bei den Zuhörern. Mit modernen Klängen überraschte der Gesangverein Schalbruch mit „Butterfly“ und „Wind of Change“, nicht nur bei diesen Melodien sangen viele Musikfreunde leise mit.

Eine starke Einheit ist die Chorgemeinschaft Süsterseel/Hastenrath, und zwar nicht nur personell, sondern auch musikalisch. Der Chor spannte einen großen Bogen von „Lobt mit uns Gott den Herrn“ bis „Can you feel the Love tonight“ von Elton John. „Was kann schöner sein“ hinterfragte der Chor und die Besucher antworteten zugleich mit „als Musik“.

Der Pfarrcäcilienchor St. Luzia Saeffelen präsentierte unter anderen „Der Herr ist König“ und „Abendsegen“ – das Chorfestival der Selfkantchöre sorgte für schöne Stunden. Die Besucher jedenfalls waren hellauf begeistert vom Programm und den Stimmen, alle Musikfreunde erlebte einen sehr gemütlichen Nachmittag. Anschließend trafen sich die große Chorgemeinschaft und die Gäste im Jugendheim bei Kaffee und Kuchen, und auch hier wurde deutlich: Musik ist eine gemeinsame Sprache, die jeder versteht.

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