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Pro-Kopf-Verschuldung im Selfkant: Eine Amtsübergabe fast ohne Schulden

Pro-Kopf-Verschuldung im Selfkant : Eine Amtsübergabe fast ohne Schulden

Gute Nachrichten verkündete Selfkants Bürgermeister Herbert Corsten in seiner letzten Ratssitzung: Die Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinde steuert auf den Nullwert zu. Und für seinen Nachfolger gab es auch etwas.

Diese Worte kamen dem scheidenden Bürgermeister Herbert Corsten in seiner letzten Gemeinderatssitzung nur zu gerne über die Lippen: Die Pro-Kopf-Verschuldung in der Gemeinde Selfkant liege derzeit bei 0,84 Euro, verkündete der Verwaltungschef. Im Februar 2021 sei sogar eine „Null“ zu erwarten. Da brandete auch im gut besuchten Zuschauerraum und bei den Ratsvertretern Applaus auf.

Im Jahr 2004, zu Beginn seiner Amtszeit, habe die Pro-Kopf-Verschuldung bei über 300 Euro gelegen, bilanzierte Bürgermeister Corsten. Er dankte den Ratsvertretern und besonders der Verwaltung samt Kämmerer für „exzellente Arbeit. So kann mein Nachfolger Norbert Reyans dann im Februar die ,Null’ verkünden“, so Herbert Corsten. Dieser verabschiedete sich von den anwesenden Besuchern und von der Gemeindevertretung, was für Ovationen sorgte.

Mehr als 25 Millionen Euro Fördergeld konnte Herbert Corsten während seiner Amtszeit in den Selfkant lotsen – etwa für Bürgerhallen, den Integrativen Sportpark oder das Haus der Geschichte/Westgrenze. So lobte beispielsweise Ministerin Ina Scharrenbach vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen den Selfkant-Bürgermeister unlängst beim Besuch in der Gemeinde Selfkant für sein gutes Gespür in Sachen möglicher Fördertöpfe.