Hückelhoven: Einblick in die Schulzeit zur NS-Zeit

Hückelhoven: Einblick in die Schulzeit zur NS-Zeit

Schule zur Zeit des Nationalsozialismus war das Thema des Theaterstücks „Jugend ohne Gott“, eindrucksvoll in Szene gesetzt von 23 Schülern des Gymnasiums in drei Aufführungen in der Aula. Der Literaturkurs der Jahrgangsstufe 11 hatte sich unter der Leitung von Christine Wolff bereits im Vorfeld der Thematik in verschiedenen Workshops genähert und sich mit der Geschichte der schleichenden Gleichschaltung und der Durchsetzung eines totalitären Systems beschäftigt.

Ödön von Horvaths Theaterstück spielt im Jahre 1934, ein Jahr nach der nationalsozialistischen Machtergreifung. Die beiläufige Bemerkung einer Lehrperson, auch Neger seien doch Menschen, bringt die Klasse und die Eltern gegen sie auf. Bei einem Zeltlager, das der Wehrertüchtigung der Jugend dienen soll, geraten die Dinge vollends aus dem Lot. Die Manipulierbarkeit der Zivilgesellschaft und die Anpassung des Einzelnen beherrschen die Szene.

Es war beeindruckend, wie das Theaterstück von folgenden Darstellern in Szene gesetzt wurde: Christin Pey und Noah Rohloff (Lehrer), Philipp Görtz und Tim Lengersdorf (Adam Zobel), Sara Fell und Durmish Durmishi (Otto Nix), Steffen Mackenstein und Philipp Straßen (Wilhelm Tengelmann), Stefan Maier und Fatih Oduncu (Franz Bauer), Felicitas Kirsch als Frau Nix, Alperen Akbas als Direktor, Marie Gaßner als Mutter des Lehrers, Felicitas Kirsch als Nelly, Jonas Coenen und Okan Tatoglu als Cäsar, Stefan Meier als Pfarrer, Dennis Scherrers und Jonas Coenen als Feldwebel, Lukas Meissner als Gendarm, Marie Gaßner als Lehrerin (BDM), Anna Werth als Anne, Milena Kuß als Lene, Celine Lange als Eva, Alperem Akbas als Reporter, Dennis Dobbert als Richter, Fatih Oduncu als Staatsanwalt, Durmish Durmishi als Verteidiger, Milena Kuß als Frau Zobel, Celina Lange als Frau Tengelmann, Andreas Schneider als Sturmführer, Can Gündogan als Diener und Anna Werth als Haushälterin.

(koe)