Erkelenz-Matzerath: Ein „Markt mit Ambiente“ dank großen Engagements

Erkelenz-Matzerath: Ein „Markt mit Ambiente“ dank großen Engagements

Mit dem Martinusmarkt beginnt im Erkelenzer Land die Vorweihnachtszeit der gemütlichen Märkte mit winterlicher Dekoration, Leckereien und Kunsthandwerk. Mehr als 60 Aussteller waren zum mittlerweile 14. Markt in das kleine Dorf gekommen, das zum Martinusmarkt tausende Besucher zählte.

Rund um die Kapelle und entlang der Kapellenstraße waren die fantasievollen Buden aufgebaut, und schon kurz nach der Eröffnung war der Ort voll mit Besuchern. Allerdings war man gut gerüstet und hatte aus den eigenen Reihen rund einhundert Torten und Kuchen gespendet, die bei den Besuchern großen Andrang fanden.

Darüber hinaus waren für die Tombola rund 700 Preise gesammelt worden, die einen neuen Besitzer suchten. Schließlich galt es, eine Marke zu knacken: 100.000 Euro sollten letztlich als Gesamtspendensumme für den Deutschen Kinderhospizverein erreicht werden. Bislang waren 90.000 Euro zusammengekommen.

Rolf Pangels, der von der Bühne aus das Programm moderierte, erinnerte daran, dass man 2003 mit gerade einmal sechs Ständen und einer guten Idee begonnen hatte. Mittlerweile habe der Markt seine größte Ausdehnung erreicht.

„Mehr geht nicht mehr“, sagte auch Ida-Marie Moll, die Vorsitzende der veranstaltenden Dorfgemeinschaft. Sie hatte sich im Vorfeld um eine gute Mischung und Auswahl an Marktbeschickern gekümmert, um trotz des Platzmangels in Matzerath ein attraktives und auch teilweise neues Angebot anzubieten.

Drei Schirmherren

Neben winterlicher Weihnachtsdeko und Kunsthandwerk gab es natürlich manche Leckerei, die es zu probieren galt. Der Martinusmarkt hat übrigens gleich drei Schirmherren. Neben Bürgermeister Peter Jansen sind dies auch der Bundestagsabgeordnete Wilfried Oellers und Landrat Stephan Pusch. Der betonte, dass das Engagement der Matzerather vorbildlich sei.

„Was ihr auf die Beine stellt, ist Zeichen gelebter Solidarität“, erklärte er in Richtung der ehrenamtlichen Organisatoren, die es verstanden haben, ein ganzes Dorf zu motivieren. Oellers betonte, dass der Erfolg des Marktes zeige, wozu ehrenamtliches Engagement in der Lage sei. Auch der Bürgermeister fand nur lobende Worte. Die Dorfgemeinschaft habe einen Markt geschaffen, der „Qualität mit Ambiente“ biete.

Kinder beschenkt

Vielleicht lag es daran, dass Petrus ein Einsehen zeigte. Wo es morgens noch wie aus Kübeln geregnet hatte, lockte ab dem Vormittag zumeist strahlender Sonnenschein die Besucher nach Matzerath. Mit dem Einbruch der Dämmerung kam dann auch Sankt Martin selbst, um die Kinder auf der Bühne zu beschenken.

(hewi)