Goldene Schlemmer-Ente für Christoph Metzelder: Ein Gourmet mit sozialem Gewissen

Goldene Schlemmer-Ente für Christoph Metzelder : Ein Gourmet mit sozialem Gewissen

Er ist ein ehemaliger Fußballprofi mit sozialem Gewissen: Christoph Metzelder ist am Donnerstagabend auf dem Schlemmer-Markt Rhein-Maas mit der Goldenen Schlemmer-Ente ausgezeichnet worden. Metzelder unterstützt mit seiner Stiftung zum Beispiel die Initiative „brotZeit“, die sich für tägliches Frühstück für benachteiligte Kinder einsetzt.

Die Freude beim Preisträger Metzelder war groß, wie er im Gespräch mit Moderator Daniel Gerhards, Redakteur unserer Zeitung, sagte. Dabei entwickelte er sich erst im Laufe seines Lebens zum Gourmet: „Ich bin mit drei Brüdern aufgewachsen, Essen war da weniger Genuss als Nahrungsaufnahme“, sagte er und lachte. Damals machte man sich sogar wegen seines Untergewichts Sorgen. Heute ist er durchaus ein Genießer, eine besondere Vorliebe hat der ehemalige Spieler von Real Madrid für die spanische Küche.

Was Metzelder zum perfekten Preisträger macht, brachte Reiner Calmund in seiner gewohnt herzlichen Art auf den Punkt: „Die Kriterien sind hart, aber fair: Der Preisträger sollte ein Genussmensch sein und gleichzeitig eine Persönlichkeit. Beide Bedingungen erfüllt Christoph perfekt.“ Laudator Calmund lobte seinen Freund Metzelder nicht nur als Feinschmecker mit sozialem Gewissen, sondern auch als idealen nächsten DFB-Präsidenten.

Die Stadt Wassenberg und unsere Zeitung verleihen die Goldene Schlemmer-Ente an Christoph Metzelder (Mitte). Bürgermeister Manfred Winkens (r.) und Chefredakteur Thomas Thelen (l.) gratulierten als erste. Foto: Anna Petra Thomas

Auch abseits der Preisverleihung wurden auf dem Roßtorplatz Genüsse aller Art geboten. Mehr als 20 Gastronomen aus der Region legten sich ins Zeug, um ihren Gästen feine Speisen und Getränke zu servieren.

Weiter geht der Schlemmer-Markt am Freitag von 18 bis 24 Uhr. Am Samstag ist der Markt von 17 bis 24 Uhr geöffnet. Und am Sonntag sind die Gastronomen von 12 bis 19 Uhr zur Stelle.

Calmund bereitete sich akribisch auf seine Rede vor. Foto: Anna Petra Thomas
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