Erkelenz-Lentholt: Ein Café für Kunst- und Katzenfreunde

Erkelenz-Lentholt: Ein Café für Kunst- und Katzenfreunde

Die Malerin Laura-Helene Förster hat ihren Beruf und ihre Leidenschaft für Katzen kombiniert. Nun lädt sie Kunst- und Katzenfreunde in ihr Katzencafé ein. Dort kann man nicht nur die Kunst der jungen Malerin genießen. Auch Kuchen und eine gute Tasse Kaffee gibt es für die Besucher.

Denn Gemütlichkeit und Genuss sind Teil des Ausstellungskonzeptes. „Auf leisen Pfoten — Die Katze in der Kunst“ nennt sie ihre Ausstellung in Haus, Hof und Garten in Lentholt.

Gemütliches Ambiente im Garten: das Katzencafé.

Inspiriert wurde sie unter anderem von dem Kölner Katzencafé Schnurrke. Dort setzt man auf die beruhigende Wirkung, die Katzen auf Menschen haben. Laura-Helene Förster setzt auch auf die kreativitätsfördernde Wirkung von Katzen. Denn in der Hausausstellung sind hauptsächlich Katzenbilder zu sehen. Dafür standen ihre beiden Katzen Lisa und Elsa meistens Modell. Im Garten erwarten die Besucher dann die drei Streuner Flecki, Quieki und Tiger. Die heimatlosen Katzen haben vor einer Weile bei den Försters Asyl gefunden. „Sie leben hier im Garten und haben dort auch ein eigenes kleines Haus“, berichtete Förster, die an der Düsseldorfer Akademie studiert. „Katzen inspirieren mich zu meinen Bildern“, erläutert sie.

Von Joseph Beuys inspiriert

Doch neben Tieren und Naturdarstellungen reizt sie auch die Auseinandersetzung mit einem großen Namen, der wie kaum ein anderer für die Düsseldorfer Akademie steht: Joseph Beuys. Arbeiten, die durch den eigenwilligen Kunstprofessor inspiriert wurden, zeigte die 30-jährige auch schon auf Hohenbusch bei einer Ausstellung des dortigen Fördervereins.

Im Katzencafé stehen die Zeichen auf Harmonie und Gemütlichkeit. Man sitzt unter alten Bäumen, die Schatten spenden, genießt die Ruhe und ein Stück Kuchen und lässt die Stimmung auf sich wirken. Noch ist das Katzencafé nur zu bestimmten Gelegenheiten geöffnet. Ob es seine Öffnungszeiten ausbaut, hängt von den Besucherzahlen ab, sagt Förster. Wer selbst den eigenen Stubentiger in Öl verewigt sehen will, kann sich dafür gerne an Förster wenden.

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