Waldfeucht: Driescher Weg soll für 950.000 Euro saniert werden

Waldfeucht : Driescher Weg soll für 950.000 Euro saniert werden

Straßenbau-Projekte in Bocket und Haaren standen auf der Tagesordnung des Waldfeuchter Bau- und Planungsausschusses. Einstimmig sprach er sich zunächst dafür aus, den Driescher Weg in Haaren zu sanieren. Die Fahrbahn, die derzeit einem großen Flickenteppich gleicht, soll auf sechs Metern Breite neu asphaltiert werden.

Daneben sind beidseitig neue Rinnen- und Bordsteinanlagen geplant, zwischen der Heerstraße und der Straße Am Driesch zudem gepflasterte Gehwege in unterschiedlichen Breiten.

Im Zuge dieser Arbeiten sollen auch die Kanalleitungen erneuert und im gleichen Arbeitsgang die Gusswasserleitung ausgewechselt werden. Schließlich soll die gesamte Straße eine neue Beleuchtung erhalten, wenn der Rat dem Projekt mit einem Investitionsvolumen von 950 000 Euro in seiner Sitzung am 15. Mai zustimmt.

Bereits nach einer Ratssitzung am 20. März waren erste Pläne beschlossen und den Anliegern in einer Bürgerversammlung am 10. April vorgestellt worden. Nach einem konstruktiven Meinungsaustausch hätten sich die Anlieger, die an der Versammlung teilgenommen hätten, für die vorgestellten Pläne ausgesprochen, hieß es in der Mitteilung der Verwaltung.

Nicht ganz folgte der Ausschuss sodann dem Vorschlag der Verwaltung, die Pflanzbeete auf der Herkenrathstraße in Bocket komplett zurückzubauen. Auf Anregung des CDU-Fraktionsvorsitzenden Franz Dieter Janßen beschloss der Ausschuss, die vorhandenen Beete nur teilweise in Abstimmung mit den Anwohnern zurückzubauen.

Buschige Hindernisse

Bereits in der Vergangenheit sei von einigen Anliegern angeregt worden, die Beete zu entfernen, da diese nicht als Verkehrsberuhigung, sondern eher als Hindernis in der schmalen Straße empfunden würden, hatte es zunächst in der Vorlage der Verwaltung geheißen. Vor allem Probleme an Grundstückszufahrten und beim Parken wurden genannt. Aber auch die Parksituation werde durch die zunehmende Zahl von Fahrzeugen immer ungünstiger. Einige Beete seien bereits entfernt worden.

Schließlich mache der bauliche Zustand eine zeitnahe Sanierung inklusive neuer Bepflanzung erforderlich. Zudem hätten die Anlieger mit großer Mehrheit ihr Ansinnen durch eine Unterschriftenliste untermauert.

In der Sitzung hatte Janßen dann jedoch angeführt, dass gerade der Kurvenbereich der Herkenrath-straße zu einem Gefahrenpunkt werden könne, wenn die Beete dort entfernt würden. „Damit da keine Rennstrecke entsteht“, empfahl er, die Beete dort zu erhalten, die Situation jedoch vor Ort direkt mit den Anwohnern zu klären und dann entsprechend den Erfordernissen zu handeln. So lautete dann auch die einstimmige Empfehlung des Ausschusses an den Rat.

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