Waldenrath-Straeten: Die Straetener Antwort auf Conchita Wurst

Waldenrath-Straeten: Die Straetener Antwort auf Conchita Wurst

Beim karnevalistischen Frühschoppen staunte Stadtprinz „Hans“ aus Landgraaf/NL beim Besuch Bauklötze. „Köln ist nichts dagegen“, sagte er und blickte mit Verwunderung in die Runde.

Wäre er am Sitzungswochenende der KG „La Strada Ole“ anwesend gewesen, hätte er aus den Bauklötzen ein Schloss bauen können. Zweimal herrschte volles Haus im blau-weißen Straetener Gürzenich, zweimal herrschte totale Begeisterung — und die Wände wackelten gewaltig.

Auf die Schippe genommen

Vor allem der Auftritt von Heini und Rudi brachte Straeten außer Rand und Band. Da blieb bei den Jecken kein Auge trocken. Alles und jeder wurde auf die Schippe genommen, vor allem die Glasfaser bekam ihr Fett weg.

Und es kam für alle noch dicker, als das Königspaar abgeholt wurde. Die Schützen präsentierten ihre eigene Version von Conchita Wurst als Königin mit Bart. Die Frauengemeinde zeigte sich beeindruckt vom „Kreuz“ der Königin — die Halle tobte.

Jeckes aus der Bütt

Ein weiteres Highlight setzte der singende Wirt Helmut Schröders in der Bütt. Ebenfalls in der Bütt begeisterten „Der Eine und der Andere“, Et Lisbeth und D´eer Knött. Zwischendurch eroberten die Eigengewächse die Bühne: Die Mini Prinzengrade, die Mariechen Lisa und Lea, die kleine und große Prinzengarde, das Männerballett Los Caballeros, die Showtanzgruppen Crazy Flames und Infinity, die Prinzenwache, die Feuerwehrfrauen, Rawell und die Mini-Winis präsentierten sich bärenstark. Und zum großen Finale rückten die Hastenrather Quetschbüll-Sänger an. Straeten erlebte an den beiden Sitzungsabenden den jecken Wahnsinn hautnah.

(agsb)
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