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Wahl in Wegberg: Die Linke schickt Rüdiger Birmann ins Rennen

Wahl in Wegberg : Die Linke schickt Rüdiger Birmann ins Rennen

Der 49-jährige Rüdiger Birmann tritt in Wegberg bei der Kommunalwahl für das Bürgermeisteramt an. Sein Motto lautet „Gestalten statt Verwalten“.

Die Wegberger Ortsgruppe der Partei Die Linke geht mit Rüdiger Birmann als Bürgermeisterkandidat in die Kommunalwahl im Herbst. Tobias Becker, Sprecher der Ortsgruppe und Spitzenkandidat für die Stadtratswahl, führte aus bei der Wahlversammlung an, dass Birmann ob seiner langjährigen kommunalpolitischen Erfahrung und seines vielfältigen Engagements in Bürgerinitiativen der geeignete Kandidat sei.

Der 49-jährige Verkaufsleiter Birmann bedankte sich für das Vertrauen und betonte, für frischen Wind sorgen zu wollen. Unter dem Motto „Gestalten statt Verwalten“ wolle er in den Wahlkampf ziehen. In seiner Bewerbungsrede skizzierte Birmann die Eckpunkte seines Programms: Das Rathaus solle sich als kundenfreundlicher Dienstleister verstehen, Bürokratie müsse abgebaut werden und ein direkter Ansprechpartner für Bürger, Gewerbetreibende und Vereine in der Verwaltung installiert werden. Ferner müsse die Digitalisierung massiv vorangetrieben und ein jugendpolitisches Gesamtkonzept, das der Jugend die Möglichkeit zur Mitbestimmung in ihrer Stadt gebe, erstellt werden.

Der soziale Klimaschutz solle im Haushalt ebenso Berücksichtigung finden wie die Erstellung eines professionellen Stadtentwicklungskonzeptes, in dem eruiert wird, wie einerseits nachhaltige Einnahmequellen geschaffen und andererseits Investitionen in die Zukunft (Gesamtschule, Mobilität, Barrierefreiheit, Klima, Digitalisierung) geleistet werden können. Der städtebauliche Masterplan, den der bisherige Amtsinhaber nach dem Wahlkampf 2014 nicht mit der gebotenen Notwendigkeit weiter verfolgt habe, solle nun konsequent umgesetzt und auf die Außenorte erweitert werden.