Die FDP im Kreis Heinsberg fordert einen „Runden Tisch ÖPNV

Mobilität : Ein ganzheitlicher Ansatz für den ÖPNV

Klimaschutz und Mobiliät gehören zu den im Kreis Heinsberg derzeit besonders heftig diskutierten Themen – zur Verbesserung des ÖPNV haben Landrat, CDU und Grünen im Kreis zuletzt vielfältige Ideen eingebracht und öffentlich diskutiert. Die Freien Demokraten im Kreis fordern nun einen Runden Tisch „ÖPNV im Kreis Heinsberg 2025“.

„Wir Freien Demokraten sehen den Bedarf für eine Gesamtbetrachtung statt einem Sammelsurium von immer neuen Einzelmaßnahmen“, sagt Stefan Lenzen MdL und betont. „Wir brauchen einen ganzheitlichen Ansatz.“

Dazu seien neben den anderen Fraktionen auch die maßgeblichen Akteure für einen attraktiveren ÖPNV und Experten eingeladen.

Verbesserungen anstreben

„Wir begrüßen“, so Dr. Klaus Wagner, Kreisvorsitzender der FDP und Sprecher für Verkehr, „dass nun auch die von uns wiederholt geforderten Verbesserungen im ÖPNV von anderen Parteien aufgegriffen werden. Noch vor kurzem haben wir die Vertreter des Kreises Heinsberg im Zweckverband AVV aufgefordert, sich für die Senkung der Ticketpreise des Übergangstarifs zwischen AVV und VRR einzusetzen. Zudem sehen wir insbesondere die Verbindunge nach Mönchengladbach und Düsseldorf als unzureichend an. Weitere Verbesserungen sind zur Steigerung der Attraktivität des Kreises unerlässlich und würden zugleich einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten“, so Wagner weiter.

Die FDP wird auch das Thema von wasserstoffgetriebenen Bussen am Runden Tisch einbringen. Schließlich, so die Argumentation, gebe es im Kreis Heinsberg über 140 Windräder, deren umweltfreundlich erzeugter Strom – mittels Elektrolyse in Wasserstoff umgewandelt – als umweltfreundlicher Treibstoff für die Busse der West genutzt werden kann.

„Die jüngste Diskussion zwischen Landrat, CDU und Grünen greift zu kurz. Sie fördert ein Stückwerk statt einer gesamtheitlichen Lösung. Die FDP hingegen will angesichts wachsender Pendlerströme das Notwendige mit dem Machbaren verknüpfen“, betont Stefan Lenzen.