Erkelenz-Holzweiler: Der Georgiusmarkt ist ein Publikumsmagnet

Erkelenz-Holzweiler: Der Georgiusmarkt ist ein Publikumsmagnet

Die Dorfgemeinschaft Holzweiler veranstaltet am Sonntag, 27. April, zum 17. Mal den früher einmal traditionellen Georgiusmarkt.

Er war im 19. Jahrhundert eng mit der Wallfahrt nach Holzweiler zum heiligen Georg verbunden. Dieser Wallfahrtsmarkt und die Wallfahrt endeten um 1900. Danach blieb in Holzweiler lediglich die Frühkirmes zu diesem Termin erhalten.

Die Dorfgemeinschaft Holzweiler hat anlässlich des Jubeljahres 1998 den Markt wieder aufleben lassen. Bereits im Mittelalter hatte der Ort Holzweiler als einer der wenigen Orte das Recht, dreimal jährlich Markt zu halten. Auf den damaligen Märkten gab es alles zu kaufen, was man zum täglichen Leben benötigte. Im Vergleich dazu hat sich der heutige Georgiusmarkt stark gewandelt.

Vor allem Hobbykünstler zeigen ihre Produkte. Handarbeiten, Keramikarbeiten, Näharbeiten, Ketten aus Glasperlen, Schmuck, Malerei, jegliche Arten von Dekorationen, Stickereien und vieles andere Dinge werden im Pfarrheim St. Marien ausgestellt und bringen einen interessanten Markt zustande. Viele Künstler haben diesen Markt mit der Präsentation ihrer Werke bereichert. Der Markt ist kontinuierlich gewachsen und inzwischen ein Publikumsmagnet. Zusätzlich findet ein Kindertrödelmarkt auf der Pfarrwiese vor dem Pfarrheim statt. Interessenten können sich beim Geschäftsführer der Dorfgemeinschaft, Dirk Heupts, anmelden (Telefon 02164/48099 oder E-Mail: geschaeftsfuehrer-dgh@holzweiler.eu).

Die Eröffnung des Georgiusmarktes ist am Sonntag, 27. April, um 11 Uhr, der Markt ist bis 18 Uhr geöffnet. Zudem ist auch das Heimatfenster Holzweiler an diesem Tag von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Im ehemaligen Feuerwehrgerätehaus zeigt die Dorfgemeinschaft die Sonderausstellung „Unser Dorf steht Modell“, eine detailgetreue Nachbildung des Seilerdorfes Holzweiler. Auch Handwerksbereiche, zum Beispiel Dorfschmied, Molkereigenossenschaft, Schuster und Tischler sind zu besichtigen.

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