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Coronavirus im Kreis Heinsberg: Polizei fertigt 25 Anzeigen

Einsätze im Kreis Heinsberg : Polizei fertigt 25 Anzeigen nach Verstößen gegen Corona-Regeln

Die Polizei im Kreis Heinsberg hat am vergangenen Wochenende mehrere Anzeigen wegen Verstößen gegen die neuen Corona-Regeln fertigen müssen. Dabei ging es meist um Treffen von Gruppen.

Ungefähr seit einer Woche gibt es die Kontaktsperren in Deutschland, und mit ihnen auch alle weiteren Verordnungen, die dabei helfen sollen, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die Polizei im Kreis Heinsberg war am Wochenende gemeinsam mit den Ordnungsämtern unterwegs, um sicherzugehen, dass sich alle an die Maßnahmen halten. Das Ergebnis: Der Großteil tut es.

Kreisweit, das teilten die Beamten mit, seien am Wochenende 25 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen die Coronaschutz-Verordnung geschrieben worden. Es habe sich dabei um Menschen gehandelt, die sich nicht an das Kontaktverbot gehalten hatten. Auch einige Platzverweise seien ausgesprochen worden, heißt es weiter.

In einem Fall, am Samstag gegen 18 Uhr in Wassenberg am Busbahnhof, wollte die Polizei eigentlich nur „die Maßnahmen nach der Schutzverordnung“ durchsetzen. Die Beamten wurden aber darüber hinaus fündig: Betäubungsmittel und ein Messer. Gegen die Personen läuft nun eine Anzeige, so die Beamten.

In Übach-Palenberg am Bahnhof trafen die Beamten am Freitag sechs Personen an – ganz offensichtlich verstießen sie gegen das Kontaktverbot. Auch gegen sie laufen nun Anzeigen. Am Sonntag wurden auch Am Wasserturm in Übach-Palenberg drei Menschen angetroffen, die gegen die Coronaschutz-Verordnung verstießen und auch noch Betäubungsmittel dabei hatten – gegen die drei laufen ebenfalls Anzeigen.

Dennoch schätzt die Polizei die Lage positiv ein: „Insgesamt konnte aber festgestellt werden, dass sich die meisten Personen an das Kontaktverbot hielten.

(red/pol)