Coby Grant lässt es auf dem Bergfried in Wassenberg menscheln

The Voice of Germany : Australierin Coby Grant lässt es auf dem Bergfried menscheln

Nach seinem Glücksgriff mit „Deine Cousine“ aus Hamburg beim NEW-Musiksommer holt Wassenbergs Kulturmanager Jürgen Laaser jetzt mit Coby Grant aus Australien einen weiteren aufstrebenden jungen Star nach Wassenberg. Am Freitag, 25. Oktober, ist die Halbfinalistin von „The Voice of Germany“ ab 20 Uhr mit ihrer Gitarre im Bergfried zu Gast.

Laaser entdeckte Coby Grant Ende vergangenen Jahres quasi zeitgleich mit den Coaches bei den sogenannten Blind Auditions von „The Voice of Germany“. Er saß derweil vor seinem heimischen Fernseher, wusste aber schon nach den ersten Tönen von Coby´s Interpretation von „Leaving on a Jet Plane“ von John Denver, dass dies die Musik ist, die ein gutes Konzert im Bergfried ausmacht.

Der Wassenberger Konzertmacher schrieb Coby Grant über Facebook an, sah zugleich dabei zu, wie sie gen Halbfinale stürmte und fürchtete eine zu hohe Gage. Er verhandelte mit dem Manager, besuchte ein Konzert in Köln und bekam eine Zusage. „Per Handschlag“, schmunzelt er und schwärmt: „Coby Grant, das ist Gefühl pur. Musik, die berührt, eine Musikerin, die bewegt.“

Dabei ist die Australierin, die inzwischen in Deutschland lebt, gar nicht so neu auf der Bühne. 2010/11 tourte sie schon durch Europa, wurde auf Festivals bekannt, nahm drei Alben auf, ging mit Josh Groban auf Welttournee. Schon ihr Debüt-Album „Is In Full Colour“ hielten manche für eine Art Best-of, da die Songs darauf über Jahre hinweg entstanden waren. Es geht um Herzschmerz, Selbstfindung, die ganz normalen Ängste des Alltags – und um ihren Hund Charlie.

„Alle Songs, die ich schreibe, kommen direkt aus dem Herzen. Sie sind die Summe der Erfahrungen, die ich bisher in meinem Leben gemacht habe, Dinge die mir widerfahren sind, die ich gesehen und erlebt habe. Die Songs spiegeln meine Gefühle wider“, beschreibt Coby Grant selbst ihre Musik.

„Eine kraftvolle Stimme, eigene Songs, Texte, die einem aus der Seele sprechen“, so Laaser weiter, präsentiert als „sanfter Pop, manchmal träumerisch, dann wieder groovig.“ Coby Grant spiele mit ihrer klaren, gefühlvollen Stimme, „füllt den Raum mit ihren Gedanken und ihrer Musik. Coby Grant live – ein Erlebnis der besonderen Art“, so sein Versprechen.

Und das Beste daran: Die Kunst, Kultur und Heimatpflege gGmbH präsentiert Coby Grant live im Rahmen eines sogenannten Hutkonzerts, also bei freiem Eintritt mit der Bitte um eine Spende für die Künstlerin.

Wer dabei sein will, muss sich jedoch um einen der knapp 90 Stehplätze regelrecht bewerben. Möglich ist dies ab 1. September via Internet, www.wassenberg.de/veranstaltung/coby-grant. Die Eintrittskarten werden paarweise ausgelost. (anna)

(anna)
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