Claudia Middendorf informiert sich im Senioren-Betreuungszentrum

Einladung des Kreisverbandes Heinsberg : Claudia Middendorf erhält einen Einblick in den Pflege-Alltag

Auf Einladung des Kreisverbandes Heinsberg der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) besuchte Claudia Middendorf, Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten in Nordrhein-Westfalen, das Senioren-Betreuungszentrum Wassenberg.

Im Mittelpunkt der Begegnung standen die Vorstellung der Einrichtung durch die Mitarbeiter der Heinrichs Gruppe und der Austausch über die aktuellen Pflegebedarfe, den Fachkräftemangel und die spezifischen Erfordernisse für den geronto-psychiatrischen und Demenzpflegebereich.

Mit insgesamt 52 Plätzen ist das Wasserberger Senioren-Betreuungszentrum mit einer besonderen Architektur ausgestattet. Mit zwei Achterschlaufen wird den Anforderungen nach Sicherheit für die besonders betreuungsbedürftigen Patienten einerseits und dem erhöhten Bewegungsdrang der Patienten andererseits entsprochen. 35 Mitarbeiter teilen sich die 22 Arbeitsstellen. „Unsere Zielsetzung ist, alle Pflegefachkräfte selber auszubilden und nach der Ausbildung zu übernehmen“, erläuterte Betriebsleiter Marcel Drießen die Strategie zur Deckung des Personalbedarfs.

„Wir brauchen verstärkt pflegerische und therapeutische Betreuung in speziellen Einrichtungen für ältere demenziell beeinträchtigte Menschen“, betonte Claudia Middendorf. Den dafür notwendigen Personalschlüssel sehe sie im Verhältnis von Pflegepersonal zu Patienten in Einrichtungen wie dem Senioren-Betreuungszentrum bei 1:2 bis 1:3. Ihren Schwerpunkt zur Umsetzung der Ziele der Düsseldorfer Erklärung der Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern – Barrierefreiheit als Standard im Gesundheitswesen, Aus- und Fortbildung für die Gesundheitsberufe, spezialisierte Versorgung von Menschen mit komplexen Beeinträchtigungen – sehe sie zunächst in der Sensibilisierung aller Beteiligten für diese Aufgaben. Als zweiten Schritt wolle sie die Umsetzung der generalistischen Pflegeausbildung begleiten und stärken. In Kompetenzzentren würden dafür Module entwickelt.

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