Christof Schröder ist neuer KGH-Leiter in Heinsberg

Wechsel an der Spitze : Christof Schröder ist neuer KGH-Leiter

Bei der Verabschiedung von Annegret Krewald, bisher Schulleiterin des Heinsberger Kreisgymnasiums, wollten die Vertreter des Schulträgers den Namen ihres Nachfolgers noch nicht nennen. Das tat seine Vorgängerin in ihren Schlussworten dann allerdings selbst, indem sie Christof Schröder alles Gute in seiner neuen Funktion wünschte.

Schröder stand bei diesen Worten bescheiden ganz hinten in der letzten Reihe der Gäste, die zur Verabschiedung von Annegret Krewald gekommen waren. Der 49-Jährige ist jedoch am Kreisgymnasium kein Unbekannter. Seit 2004 ist der Lehrer für katholische Religionslehre, Sozialwissenschaften und Informatik bereits am Kreisgymnasium tätig und hatte zuletzt zudem die Funktion des Oberstufenkoordinators inne. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in Erkelenz.

Bei seiner Bewerbung um die Stelle des Schulleiters sei es ihm nicht um Karriere gegangen, sondern darum, dass sich diese Schule gut weiterentwickle, betonte er im kurzen Gespräch mit unserer Zeitung. Es habe zwischenzeitlich einen zweiten Bewerber gegeben, der seine Kandidatur aber wieder zurückgezogen habe, weiß er. Offiziell in sein neues Amt eingeführt wird Schröder nach den Sommerferien am Freitag, 30. August, im Rahmen einer kleinen Feier im Lichthof des Pädagogischen Zentrums im Kreisgymnasium.

„Ich habe sehr viel Respekt vor meiner neuen Aufgabe“, so Schröder weiter. Nachteil für ihn sei, dass er vorher nicht in einer stellvertretenden Schulleitungsfunktion tätig gewesen sei. Andererseits habe es zusammen mit seiner Vorgängerin bereits ganz viele Übergabeprozesse gegeben, sodass er nicht ganz ins eiskalte Wasser geworfen werde.

Ein erstes Projekt, dass er nach seiner Amtseinführung in Angriff nehmen will, kann er indes gar nicht benennen. „Da gibt es ganz viele Baustellen“, sagt er und nennt als ein Beispiel etwa die Digitalisierung. Jüngstes Projekt hier sind die Wagen mit Tablets, die demnächst für den Unterricht zur Verfügung stehen sollen. Daneben gebe es natürlich auch noch weitere neue Prozesse im Hinblick auf die Unterrichtsentwicklung, die Einführung von G9 oder Personalangelegenheiten, da sein Stellvertreter Joachim Lengert schon in einem Jahr in Ruhestand gehe, erklärt Schröder.

(anna)