Erkelenz: Chöre aus Erkelenz und Linnich sorgen für Konzertgenuss

Erkelenz: Chöre aus Erkelenz und Linnich sorgen für Konzertgenuss

Mit großer Besetzung wurde das Weihnachtsoratorium des französischen Komponisten Camille Saint-Saens in der evangelischen Kirche aufgeführt. Der Chor der Kirchengemeinde bekam dabei Unterstützung des Projektchores der Kirchengemeinde Linnich sowie namhafter Solisten.

Die Leitung hatte Annette Wagner, die auch Wissenswertes zur Werksgeschichte und den Eckdaten des Komponisten vermittelte. Den Auftakt machte der Chor aber mit Bachs Kantate „Nun komm, der Heiden Heiland“. Bachs Kantate war die Einstimmung in die erwartungsfrohe Adventszeit und kam sehr feierlich und getragen daher.

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Nach der Ouvertüre wirkte mit dem Tenorsänger Joo Youp Lee vom Essener Musiktheater der erste Solist des Abends mit. Beim „Recivato“ steuerte Dong-Won Seo vom Gelsenkirchener Musiktheater den tragenden Bass bei, während bei der „Aria“ die ebenfalls aus Essen stammende Sopranistin Younghui Seung ihren ersten Auftritt hatte. Das Zusammenspiel der beiden Chöre mit den Solisten wurde der anspruchsvollen Komposition Bachs aus dessen Weimarer Zeit mehr als gerecht.

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Prima Unterstützung

Bei Saint-Saens Oratorium stießen Orgel und Klavier zu den Sängern und sorgten für einen klanglichen Rahmen, in dem der Gesang des Gemeinschaftschors sich schwungvoll entfalten konnte. In „Récit et choeur“ wurde der Kreis der Solisten um die Alt-Sängerin You-Kyung Choi aus Gelsenkirchen erweitert.

Unterstützung bekamen die Solisten dann von der aus Holzweiler stammenden Melissa McCauley-Irle, die auch an der CD des Heimatvereins „Dennoch Heimat“ mitgewirkt hat.

Das Konzert wurde vom Förderverein für Kirchenmusik in der Evangelischen Kirchengemeinde Erkelenz veranstaltet.

(hewi)