Wassenberg: Bunt, humorvoll, anders: Kostümsitzungen der IG Färvpott

Wassenberg: Bunt, humorvoll, anders: Kostümsitzungen der IG Färvpott

In 15 Jahren hat sich die Interessengemeinschaft Färvpott mit den beiden Kostümsitzungen im Pfarrheim St. Georg ihren Platz im Wassenberger Karneval erarbeitet, dem auch in diesem Jahr die Fans nicht abhandengekommen waren. Wie in jedem Jahr traten bekannte wie neue Mitwirkende ehrenamtlich auf, damit der Erlös für einen guten Zweck gespendet werden kann.

In diesem Jahr werden die Jugendwohngruppe Lucy und Strolch, der Kindergarten St. Georg und die Grundschule am Burgberg die Spenden erhalten, ließen die Gründer der IG Färvpott, Birgit Pfennings, Thomas Windeln und Pascal Müßeler, das Publikum wissen.

Wenn das Moderatorenteam Katrin und Markus Paulsen wie ein Prinzenpaar seinen Einzug hält und gefeiert wird, dann weiß auch der letzte Gast, dass dieser Karneval anders und bunter ist. Mit humorvollen Dialogen führten die beiden durch ein Programm mit vielen Höhenpunkten.

„Von Jecke für Jecke“ lautete das Motto, das Mutter Beate Pfennings und ihre Tochter Kira als Hoppeditz gleich demonstrierten. Dem folgte gleich einer der Höhepunkte mit dem Tanzbeitrag der Kindergartengruppe St. Georg. Eine Zugabe begeisterte den Saal vollends über diesen gelungenen Auftritt.Kein Pausenfüller war die Büttenrede von Birgit Pfennings als Appetithäppchen, bevor die auf acht Mädels angewachsenen Fantastischen Acht ihre teils akrobatischen Tänze gekonnt aufführten.

Ein besonderes Highlight war der Auftritt von Uwe Hillers und Manfred Schaffrath als „Die Lausbuben“, die erstmals ihren musikalischen Dialog bei der Färvpott-Sitzung darboten. Das „Myhler Duo“ zeigte, welches Potenzial es besitzt, einen Saal zum Mitfeiern zu animieren.

Mit einem Anklang an den Schweizer Komiker Emil präsentierte Beate Derichs ihren Vortrag „Das Telegrafenamt“. Im Wechsel von Gesang durch Manfred Pierron, Showtanz der Kongofrauen und Vorträgen von Anita Pfennings „Die Jahreshauptversammlung“ und Brigitte Jansen „Rondo om gezond!“ folgte der traditionelle Beitrag des „nicht mehr ganz taufrischen Tanzpaares“ mit Anita Pfennings und Agnes Schaffrath.

Mit den „Comedians“ und dem Vortrag „eine Umfrage in Wassenberg“ von Jutta Graab-Ehlig und Birte Groß endete nach der Playbackshow des GHC-Trios Gitti Plücken, Heide Haupt und Cordula Graab der erste Sitzungstag mit dem Finale. Wer beide Tage Gast sein wollte, bekam am zweiten Tag noch die Ratheimer Showtanzgruppe „All onger eene Hoot“, den Auftritt des Männerballetts „Obspringener Dreamboys“ und den Gesangsbeitrag von Rita Schulte-Wolter geboten.

(jwb)