Bürgermeisterorden: Verbeugung vor Karnevalisten und Ehrenamtlern

Bürgermeisterorden : Verbeugung vor Karnevalisten und Ehrenamtlern

Die Verleihung des Bürgermeisterordens in Wegberg ist alljährlich eine Verbeugung vor den Karnevalisten; Ehrenamtler, die Frohsinn und Humor, Feierlaune und Partyspaß in die Mühlenstadt bringen.

Allen, die vor und hinter den Kulissen der Veranstaltungen Zeit und Engagement aufwenden, zollte Bürgermeister Michael Stock bei der neunten Verleihung des Bürgermeisterordens in der Wegberger Mühle ausdrücklich Respekt für „die Erhaltung und Fortentwicklung des karnevalistischen Brauchtums“.

Vertreter aller sieben Karnevalsvereine in Wegberg hatten sich versammelt, um die fünf neuen Ordensträger zu bejubeln, die auf Vorschlag der Vereine den Orden in Form eines Mühlrades erhielten.

Oliver Heinen (KG Sonn Männ Klinkum) ist „eines der wichtigsten Mitglieder in Hintergrund des Vereins und ein Macher in vorderster Reihe“. Seine tänzerische Karriere im Männerballett hat er zwischenzeitlich beendet, als Gründungsmitglied der Musikband „De Kloetschköpp“ gibt er als Schlagzeuger immer noch den Takt vor. Seit 2008 ist er gewählter zweiter Vorsitzender der KG, führt aber, nachdem der erste Vorsitzende 2016 zurücktrat und bisher kein Nachfolger gefunden wurde, faktisch die Geschicke des Vereins.

Rudi Babka (Dorfgemeinschaft Hei on Klei, Gerichhausen) führt den Verein als Vorsitzender seit 2010 mit „dem Herz am richtigen Fleck in einer lobenswerten und sympathischen Weise“, berichten seine Vereinskollegen. Sowohl als Mitglied des Elferrates als auch als Künstlerbetreuer bei der jährlichen Galasitzung am Karnevalssonntag setze er Zeichen in der karnevalistischen Abteilung der Dorfgemeinschaft.

Manfred Requadt (KG De Maibloemkes, Dalheim) zieht als Büttenredner „De Orschbecker Jong“ durch die Sitzungen des Dalheimer Karnevals und schildert in seinen Reden „viel Humorvolles aus der Sicht des Auswärtigen“, denn er lebt in Arsbeck. Seit 2015 ist er zudem Elferratspräsident.

Ute Cohnen (KG Flöck op Wegberg) kennt ihn genau, „den Unterschied zwischen Soll und Haben“, bestätigten ihre Vereinskollegen. Als Kassiererin habe sie seit 2013 „Weichen gestellt, die bis heute Gültigkeit haben“. Sie engagierte sich als Tänzerin und Trainerin, im Vorstand und als Mitglied der Prinzencrew.

Manfred Wier (KG Laakebüll, Rath-Anhoven) lenkte als zweiter Vorsitzender elf Jahre lang die Geschicke des Vereins mit, tanzte im Männerballett und fungierte als Bauer im Dreigestirn in der Jubiläumssession. „Ein tatkräftiger Helfer und Unterstützer des Vereins“ bedankten sich seine Vereinskollegen für die geleistete Arbeit.

Karnevalistische Prominenz konnte Bürgermeister Michael Stock bei der Ordensverleihung begrüßen, allen voran das Wegberger Dreigestirn Prinz Bernd II. (Heiss), Bauer Willi (Dohmen) und Jungfrau Helene (Ralf Barten) sowie Jürgen Boix, den neuen Vorsitzenden der Vereinigung der Karnevalsgesellschaften der Erkelenzer Lande. Das tänzerische Rahmenprogramm bestritt anlässlich ihres 140-jährigen Bestehens die KG Flöck op Wegberg.