Heinsberg-Dremmen: Brand in Stromhaus an der Marienstraße legt Versorgung lahm

Heinsberg-Dremmen: Brand in Stromhaus an der Marienstraße legt Versorgung lahm

Vergeblich bedienten am Mittwochabend viele Dremmener ihre Lichtschalter, im Kühlschrank blieb es dunkel und im Altenpflegeheim Marienkloster spielten die Alarmfunktionen verrückt: Der Strom war weg.

Passanten bemerkten Rauch, der aus einem Stromversorgungshaus auf einem Schulgelände auf der Marienstraße aufstieg und alarmierten die Feuerwehr. Die ersten eintreffenden Kräfte stellten Strahler auf und verschafften sich erst einmal einen Überblick. Denn der Einsatz in elektronischen Anlagen ist auch für die Feuerwehrkräfte nicht ungefährlich, sagt Feuerwehrsprecher Oliver Krings. Einsatzleiter Ralf Wählen alarmierte auch die Einheiten Horst und Uetterrath, damit genug Löschmaterial vor Ort war.

Die Feuerwehrleute verschafften sich Zugang zum Stromhaus und stellten fest, dass es sich um einen Brand in der Sicherungsanlage handelte. Diese ist für mehrere Straßenzüge sowie das Marienkloster verantwortlich. Schnelles Handeln war gefragt. Der Brand wurde rasch gelöscht.

Die von der Kreisleitstelle alarmierten Energieversorger waren ebenso schnell vor Ort und begannen noch am Abend mit der Reparatur der Anlage, damit diese zumindest vorübergehend in Betrieb genommen werden konnte. Ab Mitternacht hatte auch das Marienkloster wieder mehr als die Notbeleuchtung. Bewohner seien nicht zu Schaden gekommen, sagte Leiterin Ute Timm.

Zum jetzigen Zeitpunkt wird ein Fremdverschulden ausgeschlossen, die Polizei hat dennoch die Ermittlungen aufgenommen.

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