Erkelenz: Börse des Heimatvereins: Schätze für Bücherfreunde

Erkelenz: Börse des Heimatvereins: Schätze für Bücherfreunde

Die 26. Bücherbörse des Heimatvereins im Alten Rathaus hat wieder Bücherfreunde, Sammler und Schnäppchenjäger angezogen. Im großen Ratssaal, in dem ansonsten der Stadtrat seine Sitzungen abhält oder offizielle Gäste empfangen werden, reihte sich wieder Tisch an Tisch — vollgepackt mit Büchern.

Auch die noch erhältlichen Bände aus der Schriftenreihe des Heimatvereins gab es zu kaufen sowie die zweibändige bearbeitete Ausgabe der Baux-Chronik. Die Schriftenreihe des Heimatvereins ist bei den Sammlern sehr beliebt. Immer wieder wendeten sich Besucher mit Fragen nach bestimmten Bänden an Hubert Rütten oder Wilfried Mercks, die hinter ihrer Auslage „Wache schoben“ und so immer wieder rechtzeitig neue Ladungen mit Büchern einsortieren konnten, wenn die Lücken zu groß wurden.

Neben den Bücherangeboten des Vereins waren auch Händler zugelassen, die ein entsprechendes antiquarisches Angebot mitgebracht hatten. Gleich im Eingangsbereich des Rathauses hatte ein Händler seine Tische aufgestellt. Sein ältestes Buch im Angebot war das „Missale Romanum“ aus dem Jahr 1697.

Ganz so alt waren dann doch nicht alle Bücher — aber auch Shell-Atlanten aus den 80er Jahren, das Guinness-Buch der Rekorde von 1979, Kinderbücher aus den 70ern, Spiegel-Besteller, Eifelkrimis oder die Werke des österreichischen Schriftstellers Mario Simmel fanden ebenso ihre Käufer wie Kunstbände oder die Heimatkalender des Kreises Heinsberg. Auch diese Schriften scheinen sich unter Sammlern, ebenso wie die Schriften des Heimatvereins, großer Beliebtheit zu erfreuen.

Die Bücherbörse des Heimatvereins wurde von dessen Geschäftsführer Theo Görtz ins Leben gerufen und in den ersten Jahren organisiert. Im vorigen Jahr gab Görtz die Organisation in die Hände seines Vereinskollegen Hubert Rütten.

(hewi)
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