1. Lokales
  2. Heinsberg

Kein Lindenberg-Besuch: „Bleibt coole Socken und keine Panik.“

Kein Lindenberg-Besuch : „Bleibt coole Socken und keine Panik.“

Udo Lindenberg kommt vorerst nicht in den Kreis Heinsberg. Er reagiert aber – ziemlich lässig – auf die Einladung von Landrat Stephan Pusch.

Rock-Legende Udo Lindenberg kommt vorerst nicht in den Kreis Heinsberg. Landrat Stephan Pusch hatte ihn am Wochenende per Videobotschaft eingeladen, um den vom Coronavirus gebeutelten Menschen im Kreis Mut zu machen. Lindenberg antwortete jedoch schriftlich auf die Einladung aus dem Corona-Gebiet.

„Lieber Stephan Pusch, liebe Leute in Heinsberg, herzlichen Dank für die charmante Einladung. Schwere See, sagt der Panik-Sailor. Aber da müssen wir durch. Besonders Ihr in Heinsberg und Umgebung“, schreibt Lindenberg. Der Hamburger Musiker könne zwar „mit dem Herzen“ bei den Menschen im Kreis Heinsberg sein, „livehaftig“ jedoch nicht, er bereite sich aktuell auf seine Tour vor, „die mich auch in eure Top-NRW-Gegend führt (Wo das Rock ’n’ Roll-Temeprament abgeht – aber Hallo!)“.

Im Juni in Mönchengladbach

Aus den Zeilen wird deutlich, Lindenberg schreibt, wie er sonst nuschelt: ziemlich lässig, oft mit einem schelmischen Gedanken und immer mit englischem Einschlag. „Wir lassen uns nicht verrückt machen und bleiben ganz coolio.“ Und ein Blatt nimmt er auch nicht vor den Mund: „Ich hoffe, wir haben den Scheiß bald hinter uns.“

Lindenberg soll am 10. Juni in Mönchengladbach auftreten. Landrat Pusch hofft wohl, dass Lindenberg dann doch noch einen Abstecher in den Kreis Heinsberg macht: „Vielleicht geht da ja noch was für den Kreis Heinsberg“, sagte Pusch.

Udo Lindenberg schickte am Ende seiner Nachricht noch für ihn ganz typisch formulierte Grüße in den Kreis: „Bleibt coole Socken und keine Panik.“

(ger)