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Hückelhoven-Hilfarth: Blaskapelle Brachelen erinnert an Venedig

Hückelhoven-Hilfarth : Blaskapelle Brachelen erinnert an Venedig

„Blasmusik und Brotzeit“ hat es auch in diesem Jahr wieder bei der Blaskapelle Brachelen im Saal Sodekamp-Dohmen geheißen, und die Brachelener Musiker boten Musik für Jung und Alt auf hohem Niveau.

Begonnen wurde der Abend mit dem Marsch „Textilaku“ vom tschechischen Komponisten Karol Padivy, der auch Marsch der Textilarbeiter genannt wurde, wie Moderatorin Laura Schumacher als aktive Musikerin ausführte. Weiter ging es im Programm mit der bekannten Melodie Barcarole aus „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach.

Barry Manilows große Liebe

Begeistert konnten die vielen Besucher den Klängen der Melodien lauschen, die einen irgendwie an Venedig erinnerten. Welthits von Barry Manilow unter dem Titel „Mandy“ ließen Erinnerungen wachwerden an die große Liebe des Sängers in einem Arrangement vom Dirigenten Rolf Deckers. „Von Freund zu Freund“ hieß danach eine Polka, die unter die Haut ging und im Ohr blieb, ehe Ehrungen vorgenommen wurden.

Seit fünf Jahren ist Christian Schulwitz in der Blaskapelle Brachelen aktiv und seit 15 Jahren Jochen Tichelbäcker. Seit 50 Jahren spielt Ewald Mülfarth, der hierfür auch zum Ehrenmitglied ernannt wurde — zusammen mit Hermann Busch und Christoph Venrath.

„Bläck Fööss in Concert“

Vor der Pause brillierte die Blaskapelle Brachelen noch mit Melodien des King of Pop, Michael Jackson, unter dem Titel „Heal the World“, dem „Maxglaner Zigeunermarsch Reloaded“ und einem Medley der bekannten Kölner Mundart-Musikgruppe unter dem Motto „Bläck Fööss in Concert“.

Im zweiten Programmteil begannen die Musiker mit dem „Egerländer Musikantenmarsch“, der von Ernst Mosch geschrieben wurde und nach dem Geschmack des Publikums war. Es folgten die Luzanska-Polka und der Traditionsmarsch von C. Carl mit dem Titel „Mussian Marsch“.

Polka für Gourmets

„Kannst du Knödel kochen“ hieß eine Polka für Gourmets und gleichermaßen Musikfreunde. Hierbei unterstrichen einige Musiker ihr Talent des Singens zu böhmischer Blasmusik.

Country-Songs von Jon Denver sowie hochkarätige Popmusik der Neuen Deutschen Welle rundeten das Programm ebenso ab wie das „Solo für Schlagzeug“, bei dem das Blasorchester erneut seine große Klasse unter Beweis stellte.