Heinsberg-Randerath: Beim Musical macht den Kleinen niemand was vor

Heinsberg-Randerath: Beim Musical macht den Kleinen niemand was vor

Stehende Ovationen gab es für die kleinen Darsteller des Musicals „Der Regenbogenfisch“ bei der Aufführung im Katholischen Kindergarten St. Lambertus Randerath. Sogar die Sonne konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen, und so erlebten 45 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren ihren ersten großen Auftritt vor großem Publikum.

Papa, Mama, große Schwester, kleiner Bruder, die Tanten und Onkels und ganz viele Menschen aus Randerath und Umgebung zollten Applaus und hatten einen schönen Tag. Kai Stoffels erhielt ein ganz besonderes Dankeschön von Kindergartenleiterin Petra Bongartz. Der Dirigent des Jugendorchesters des Musikvereins Horst hatte sich auf das Wagnis eingelassen, das Musical mit den jungen Horster Musikern aufzuführen und sich damit viel Arbeit eingehandelt. Die Noten des Musicals hatte Stoffels eigenhändig für die Instrumentierung seines Nachwuchsorchesters umgeschrieben.

Der dritte im Bunde dieser Inszenierung war der Chor der Grundschule Randerath, der die gesangliche Unterstützung dieses Gemeinschaftsprojektes hervorragend umsetzte. „Dat haben se wirklich schön jemacht“, meinte ein Randerather der Aufführung gerührt, „dann geh ich jetzt mal die Würstchen grillen.“

Die Stars dieses wunderbaren Tages waren aber die Kindergartenkinder, die teilweise auch zu Hause fleißig alle Lieder gelernt hatten. Sie hatten zuvor schon viel in ihrem Kindergarten über das Leben unter Wasser gehört. Kannten den „Regenbogenfisch“ also schon fast persönlich, sein Lebensumfeld weit draußen im Ozean und sein schillerndes Schuppenkleid, das ihm seinen Namen verleiht und ihn etwas eitel und einsam macht. Die Geschichte geht natürlich gut aus. Kindergartenleiterin Petra Bongartz und ihre sechs Erzieherinnen hatten die Idee gehabt, den „Regenbogenfisch“ in größerem Rahmen aufzuziehen. Das Experiment gelang dank der Unterstützung vieler, auf und hinter der Bühne. Beeindruckend, wie viele Akteure unter einen Hut gebracht wurden, von den Musikanten, über den Chor bis zu den Darstellern in ihren bunten Kostümen, die live am Mikrofon sangen; das muss man sicher erst einmal trauen. Der Riesenbeifall des Publikums war der Lohn.

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