Barrierefreiheit: Lokaler Teilhabekreis informiert Bürgermeister

Barrierefreiheit : Probleme weiter im Fokus behalten

Nachdem der Lokale Teilhabekreis die Erkenntnisse seiner zweiten Begehung durch die Stadt im Hinblick auf das Thema Barrierefreiheit ausgewertet hat, haben Denise Lison und Martina Zantis die Ergebnisse zusammen mit Teilnehmern aus Teilhabekreis und Begehung an Bürgermeister Wolfgang Dieder übergeben.

„Heinsberg für alle“ hatten sie ihre Checklisten-Aktion auch dieses Mal überschrieben.

Zugleich hatten sie bei dem Treffen im Rathaus Gelegenheit, einige ihnen sehr wichtige Punkte gleich mit dem Bürgermeister sowie mit Markus Maaßen, Leiter des Sozialamts, und mit Ingo Franken vom Sozialamt zu diskutieren. Beide hatten auch schon an der Begehung teilgenommen. In der Diskussion wurde deutlich, dass Dieder und die Mitarbeiter der Verwaltung schon einige Punkte an den Bauhof weitergeleitet hatten, etwa die Problematik des ehemaligen Blumenbeets auf dem Marktplatz, das jetzt ein Hindernis für die Nutzer des dortigen Behindertenparkplatzes darstellt. Zu geschilderten Problemen an der Ostpromenade erklärte Dieder, dass diese Straße demnächst neu überbaut werde und die Anforderungen an Barrierefreiheit dabei berücksichtigt würden.

Zu anderen Punkten sei man auch schon mit Straßen NRW im Gespräch, erläuterte Martina Zantis und fügte später hinzu, dass sie sich für den Lokalen Teilhabekreis auch noch mit dem Verkehrsunternehmen West in Verbindung setzen werde. Dies betrifft etwa eine Bürgersteigabsenkung am Busbahnhof, an der sich eine Bushaltestelle befindet. Wenn dort ein Bus stehe, werde der Bürgersteig für behinderte Menschen zum Hindernis, erklärte sie.

„Als Mensch, der diese Probleme nicht hat, macht einen das betroffen“, resümierte Dieder die Schilderungen seiner Gäste und sagte zu, sich die Auswertung noch einmal genau anzuschauen.

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