Heinsberg/Gangelt/Waldfeucht: Barbarafeier der IGBCE: Gewerkschaft vor vielen Aufgaben

Heinsberg/Gangelt/Waldfeucht : Barbarafeier der IGBCE: Gewerkschaft vor vielen Aufgaben

Die Ortsgruppe Heinsberg/Gangelt der IGBCE (Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie) hat sich im Bürgertreff Waldfeucht zur Barbarafeier getroffen. Nach der Messfeier, zelebriert von Präses Karl-Heinz Laurier und den Knappen in Bergkitteln, wurde anschließend zum gemütlichen Abend geladen.

Vorsitzender Willi Klaßen konnte zahlreiche Gäste begrüßen, darunter Jörg Erkens, Sekretär der IGBCE aus Alsdorf. Erkens überbrachte die Grüße von Bezirks- und Bundesverband und ging kurz auf aktuelle Themen in der Gewerkschaftsarbeit und Politik ein. Erkens betonte, die Gewerkschaft sei in heutiger Zeit mehr denn je gefordert. Besonders das Thema Tarifarbeit sei eine Herausforderung. Für 2018 wünschte sich der Bezirkssekretär starke Vertreter der Gewerkschaft, zumal Betriebsratswahlen anstehen.

Glanzstoff-Ausstellung

Im Vorjahr stand die Barba- rafeier unter dem Motto „Respekt und Loyalität“, dieses Leitmotiv sah Erkens weiterhin an erster Stelle. „Wir als Gewerkschaft stehen für Respekt und Loyalität“, gab Jörg Erkens den Freunden mit auf dem Weg.

Höhepunkt des Tages war die Jubilarehrung. Zusammen mit dem Vorsitzenden Willi Klaßen war es für Jörg Erkens eine Ehre, persönlich zu gratulieren und Danke zu sagen. Der Gast aus Alsdorf hob besonders das 60-jähriger Jubiläum von Gerard Aufdenkamp hervor. Hermann Rütten, Karl-Heinz Schönen, Johannes Sliepen und Rolf Wittkowski feierten ihre 50-jährige Mitgliedschaft. Seit 40 Jahren sind Uwe Bos, Wilfried Fenzl, Reiner Grefen, Ferdinand Kolb, Hermann Lind, Manfred Schödl, Peter Schuster und Janosch Svorc dabei. Auch sie wurden geehrt, ebenso wie Werner Kornmesser, Mark-Paul Mainka und Michael Volkmer für 25-jährige Mitgliedschaft.

Im Laufe des gemütlichen Abends sorgten die Square-Dance-Tanzgruppe Silver Wings aus Heinsberg sowie der singende Kuhjunge „ManP“ für vergnügte Stunden.

Im Bürgertreff zog ferner eine Ausstellung des einstigen Glanzstoff-Werkes in Oberbruch die Aufmerksamkeit auf sich. Viele Bilder und Geschichtsträchtiges waren Zeugen von glorreichen Zeiten im Betrieb, arbeiteten doch einst rund 7000 Menschen bei Glanzstoff in Oberbruch.