Erkelenz: Ausstellung: Mineraliensammler erinnern an Gründung

Erkelenz: Ausstellung: Mineraliensammler erinnern an Gründung

Vor 40 Jahren, am 7. November 1974, wurde der Arbeitskreis Mineralien gegründet. Anlässlich dieses Jubiläums stellen die Mineraliensammler im Schalterraum der Sparkasse in sechs Vitrinen einige der teilweise Millionen Jahre alten Schätze aus.

Der Arbeitskreis, der damals auf Betreiben von Karl-Eugen Luther gegründet wurde, ist seit 1989 ein Arbeitskreis des Heimatvereins. Seit der ersten Mineralienbörse 1975 in der Burg wurden 110 der Tausch- und Kaufbörsen veranstaltet, die meisten davon in Erkelenz. Von den damals 32 Gründungsmitgliedern ist einzig Klaus Mattelé übrig geblieben. Der damals 13-Jährige arbeitet heute als Lehrer in Hattingen, „aber er zahlt pünktlich seine Mitgliedsbeiträge, und das ist das Wichtigste“, scherzte der Vorsitzende des Arbeitskreises, Manfred Hermes.

Im Namen der Gastgeber begrüßte Robert Küppers, Direktor für das Filialgeschäft, die Gäste. Er betonte, dass die Sparkasse neben Kunst und Kultur auch Projekte und Themen fördere, die für die Bürger des Kreises von Interesse sind. Die Arbeit der Mineraliensammler stoße auch nach so vielen Jahren weiterhin auf ein großes Interesse, was man auch an den Besucherzahlen der Mineralienbörsen erkennen könne.

Auch Hermes konnte dies bestätigen. Sein Dank galt den Aktiven im Arbeitskreis, die von der Organisation der Börsen bis hin zu Vorträgen und Exkursionen viel auf die Beine stellten. Allen voran nannte er dabei Thomas Noll, in dessen Händen die Organisation der Börsen liegt. Für Laien brachte Hermes das Interessengebiet der Sammler auf den Punkt: „Fossilien haben vor Millionen Jahren einmal gelebt, Mineralien hingegen können immer noch wachsen.“ Kann man sich gut merken.

Der Arbeitskreis hat heute rund 70 Mitglieder, von denen mehr als 20 aus den Niederlanden stammen. Darüber hinaus reisen Mitglieder aus Düsseldorf oder Wuppertal zu den Treffen oder Vorträgen des Arbeitskreises an. Die Mineralienbörse ist auch für Sammler und Händler außerhalb der Region eine feste Größe.

Die in der Sparkasse ausgestellten Exponate können natürlich nur einen Bruchteil dessen wiedergeben, was in 40 Jahren bislang zusammengekommen ist. Das Glitzern bestimmter Mineralien, die verspielten Formen oder die beeindruckenden versteinerten Zähne urzeitlicher Raubtiere zogen die Gäste der Eröffnungsfeier schnell in ihren Bann.

Die Mitglieder des Arbeitskreises standen ihnen gerne für ihre Fragen Rede und Antwort.

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