Heinsberg: Angemerkt: Druck ist zu groß

Heinsberg: Angemerkt: Druck ist zu groß

Der Druck aus der Bevölkerung und aus den eigenen Reihen war am Ende wohl doch zu groß. Da wollten sich weder Verwaltung, CDU oder Grüne noch eine Blöße geben. Verständlich.

Zu dünn ist mittlerweile das Eis geworden, auf dem die Entscheider hinsichtlich Grundschulschließungen und Bürgerentscheid stehen. Selten hat ein Vorgang in einer Kleinstadt derart für Wirbel bis in hohe politische Kreise gesorgt.

Da müssen dann auch schon einmal zähneknirschend Zugeständnisse gemacht werden. Bei den Grünen nahm dies besonders kuriose Formen an. Nachdem Willi Mispelbaum in epischer Breite den ursprünglichen Satzungsentwurf mit Briefwahl als einziger Wahlmöglichkeit verteidigt hatte, stimmte er mit seiner Fraktion dennoch dagegen. Irgendwie kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Nerven bei einigen Protagonisten blank liegen.

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