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Abwasserbetrieb Erkelenz baut zwei Bodenfilter

Baumaßnahmen : Mit Bodenfiltern Wasserqualität steigern

Der erste Bagger ist an der Erkelenzer Kläranlage schon angerückt: An zwei Standorten errichtet der städtische Abwasserbetrieb für insgesamt rund 6,5 Millionen Euro Bodenfilter, die das Regenwasser aufbereiten. Damit soll laut Stadtverwaltung die Qualität der heimischen Gewässer verbessert werden.

In direkter Nachbarschaft zur Kläranlage entsteht auf einer Fläche von 17.000 Quadratmetern ein solcher Bodenfilter. Im Fall von Starkregen reinigen die Filter das Wasser vor der Einleitung in die Gewässer. Dies geschieht, indem das Wasser erst mit Schilf bewachsenen Oberboden und darunter angeordnete Filterschichten passieren muss.

Auch im vorhandenen Hochwasserrückhaltebecken in Schwanenberg wird nach Angaben des Abwasserbetriebs ab Februar eine vergleichbare Anlage errichtet. Die Gesamtbauzeit liegt bei jeweils etwa anderthalb Jahren.

„Wegen der anstehenden Bauarbeiten sind Rodungsmaßnahmen notwendig“, heißt es aus der Stadtverwaltung. In direkter Nachbarschaft zur Kläranlage und entlang des Marienwegs müssen demnach einige Bäume gefällt werden. „In Schwanenberg sind umfangreichere Fällarbeiten entlang der Grabenparzelle des Grambuscher Nordgrabens sowie im eigentlichen Baufeld des Bodenfilters erforderlich. Die Fällarbeiten werden auf das absolut notwendige Maß begrenzt.“

Nach Fertigstellung der Baumaßnahmen fließen nach Behördenangaben „deutlich weniger Schadstoffe in die heimischen Gewässer. Für einen Teil der Kosten sind bereits Fördermittel bewilligt.“