Erkelenz: 41. Lambertusmarkt: Musik, Spektakel und Unterhaltung

Erkelenz: 41. Lambertusmarkt: Musik, Spektakel und Unterhaltung

Ab dem 26. Mai versprechen der Lambertusmarkt und die Kirmes wieder fünf Tage voller Spektakel, Musik und Unterhaltung. Nach dem Jubiläumsprogramm des Vorjahres kann auch der 41. Lambertusmarkt wieder mit einem Bühnenprogramm aufwarten, das sich sehen lassen kann.

Bürgermeister Peter Jansen bezeichnet den Lambertusmarkt als „Markenzeichen der Stadt“. Verantwortlich ist Stephan Jopen, einer der „positiv Verrückten“, auf die man sich in Erkelenz verlassen könne, wie Jansen betont.

Nach dem Jubiläumsmarkt im vorigen Jahr mit der Kölner Newcomer-Band Kasalla habe sich gezeigt, dass „kölsche Tön“ in Erkelenz gut klingen, erklärt Jopen. Deshalb habe er frühzeitig mit Cat Ballou erneut eine Kölner Band verpflichten können, die an den Erfolg des Vorjahres anknüpfen kann. Zusammen mit den Erkelenzer Strings and Voices und den Cover-Urgesteinen Just Is werden die Kölner am Donnerstag, 26. Mai, den Markt musikalisch eröffnen.

Am Freitag folgen René Pütz und als Hauptact Max Giesinger, der derzeit mit seinem Hit „80 Millionen“ auch die Charts stürmt. „Den werden wir im nächsten Jahr sicher nicht mehr so leicht bekommen“, erklärt Jopen. Giesingers Musik bezeichnet er als „erwachsenen Deutschpop“. Immerhin ist er so überzeugt von dem Sänger, dass er für seinen Auftritt sogar den schon fest geplanten Schlagerabend absagte.

Am Samstag werden die Goodfellas den Markt zum Kochen bringen. Das verspricht zumindest Stephan Jopen, der die zehnköpfige Band als Europas beste Coverband bezeichnet. Zuvor jedoch gehört die große Bühne auf dem Markt Nora und Tobi.

Die beiden Musiker aus Alsdorf haben im vorigen Jahr bei der Veranstaltungsreihe Open Stage gewonnen und konnten sich im großen Finale gegen die Sieger der einzelnen Veranstaltungen durchsetzen. Nun gehört dem sympathischen Duo am Samstag eine Stunde lang die große Bühne im Schatten von St. Lambertus.

Am Sonntag werden dann das Geilenkirchener Duo Stimmfarben und die Latino-Coverband Algo Diferente für die musikalische Unterhaltung sorgen.

Vor dem großen Zapfenstreich, mit dem am Montagabend der Lambertusmarkt beendet wird, lässt das Duo Lily was here das diesjährige Bühnenprogramm ausklingen.

Auch für die Kinder gibt es ein eigenes Programm. So dreht sich das diesjährige „Lambertiland“ um das Thema Mittelalter. Das Kindertheater „ZouZou“ lädt zum Mitmachen ein und am Samstag werden um 14 Uhr auf dem Burghof die Gewinner des Luftballonwettbewerbs ausgezeichnet.

Der Markt an sich wäre schon eine Reise wert. Gekoppelt ist er aber wieder an die große Kirmes mit rund 110 Schaustellergeschäften auf einer Fläche von knapp 6000 Quadratmetern. Rund 300 Bewerbungen waren für die Teilnahme an der Kirmes eingegangen, betont der Erste Beigeordnete der Stadt Erkelenz, Dr. Hans-Heiner Gotzen.

Bei der Auswahl habe man wieder darauf geachtet, dass das Angebot ebenso spektakulär wie familienfreundlich ist. Eine neue Attraktion verspricht zwar keine Adrenalinschübe, aber einen wunderbaren Blick über die Stadt: Gemeint ist das 38 Meter hohe Riesenrad, das auf dem Kirmesplatz auf Besucher warten wird.

Traditionell spendieren die Schausteller den Erkelenzern am Freitagabend ein Feuerwerk. Auch in diesem Jahr werden sie es nach Sonnenuntergang am Himmel über Erkelenz krachen lassen, erklärt Peter Lynen von Berg im Namen der Schausteller. Und ebenso ist es gute Tradition, dass er zusammen mit Bürgermeister Jansen die Kindergärten besucht und dort jedem Kind einen Kirmestaler schenkt. In diesem Jahr sind die städtischen Kindergärten dran, zur Burgkirmes im Herbst immer die Kindergärten in freier Trägerschaft.

Stichwort Kirmestaler: Die stellen eine sehr eigene und günstige Währung dar. Denn für 20 Euro bekommt man 25 Kirmestaler im Wert von je einem Euro. Die Taler werden auf dem Kirmesplatz bei allen Fahrgeschäften angenommen. Man kann sie am Montag, 23. Mai, im Bürgerbüro kaufen.

Allerdings muss man früh aufstehen, um die begehrten Taler zu bekommen. Meist sind sie schon nach wenigen Stunden ausverkauft.

(hewi)
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