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31 Ehrenamtliche waren „Mit Caritas unterwegs“

„Mit Caritas unterwegs“ : Über den eigenen Tellerrand geschaut

31 ehrenamtliche Mitarbeiter des Caritasverbandes für die Region Heinsberg hatten die Einladung der Gemeindesozialarbeit des Caritasverbandes für die Region Heinsberg zur Veranstaltung „Mit Caritas unterwegs“ angenommen, um über den eigenen Wirkungsbereich hinaus zu schauen und zu erfahren, was der Verband noch so alles anbietet.

Gleichzeitig dankten die Initiatoren mit der Ausrichtung des Tages für das ehrenamtliche Engagement.

Erstmals lernten die Eingeladenen die Einrichtung „Jugend & Wohnen“ in Dalheim kennen. Leiter Martin Fester führte die Gruppe bei einem Rundgang über das Gelände und zeigte die Pavillons der Außengruppen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter durften zwei Zimmer in der Familiengruppe und intensiv pädagogischen Gruppe besichtigen, lernten den Spielplatz kennen. Sichtlich beeindruckt waren sie von den zwei überdachten Schwimmbecken auf dem Gelände.

Tag und Nacht

Dabei erfuhren sie von Martin Fester, dass „Jugend & Wohnen“ die erzieherische Betreuung von Kindern und Jugendlichen bei Tag und Nacht sicher stellt, die für eine Zeit oder bis zur Verselbständigung nicht in einer Familie leben und gefördert werden können. Er erklärte, dass die Unterstützung im Rahmen der Jugendhilfe bis zum Alter von 18 Jahren erfolgt, bei Antrag auch bis 21 Jahren und stellte die verschiedenen Wohngruppen wie Trainingswohnung und Regelgruppe vor.

„Für alle Kinder und Jugendlichen muss ein Hilfeplan gemacht werden. Auf dem Gelände leben 48 Kinder und Jugendliche. Mit den Außenwohngruppen betreuten wir 97“, erklärte er der Gruppe. Schließlich zeigte er die Hausmeisterei, die für den gesamten Caritasverband zuständig ist sowie die Großküche, in der jeden Tag 500 bis 600 Essen rausgehen, wovon nur ein kleiner Teil mit rund 65 Essen vor Ort ausmacht. Der Rest ist für Schulen und den fahrbaren Mittagstisch. Nach diesen vielen Informationen durften sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter von der Küche selber überzeugen und mit einem Mittagessen stärken.

Anschließend stellte Martina Hoppe-Servaty, Leiterin „Jugend & Beratung“, ihre Einrichtung vor, die mit einem Team aus Psychologen und Therapeuten die Kinder, Jugendlichen und Pädagogen der Erziehungseinrichtungen „Jugend & Wohnen“ und „Jugend & Familie“ unterstützt. Letztere lernte die Gruppe dann auch noch kennen. Ute Echternkamp, Leiterin Jugend & Familie, sowie ihre Kollegin Erziehungsleiterin Claudia Weißweiler-Gaal berichteten unter anderem vom Schwerpunkt ihrer Arbeit, der in der Unterstützung von Familien in Problemsituationen durch teilstationäre und stationäre Angebote liegt.

Zu diesen zählen die vier Tagesgruppen, wo man Kindern einen strukturierten Tagesablauf, schulische Förderung und soziales Lernen in der Gruppe vermittelt und die Persönlichkeit stärkt, die FamAktiv-Gruppe, die sich seit 2016 in Kleingladbach befindet, die 5-Tagegruppe am Standort Oberbruch, die Mutter-Kinder-Gruppe in Erkelenz sowie die Verselbständigungsgruppe in Hilfarth. Sichtlich beeindruckt von all dem Gesehenem und Gehörtem zeigte sich die Gruppe der Ehrenamtlichen. Mit einem geistlichen Impuls endete dann ein informativer Tag.

(red)