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Flucht vor der Polizei: 17-Jähriger ohne Führerschein landet im Straßengraben

Flucht vor der Polizei : 17-Jähriger ohne Führerschein landet im Straßengraben

Ein 17-jähriger Autofahrer ist mit seinem Wagen am Sonntagnachmittag im Straßengraben gelandet. Der junge Mann hatte vor der Polizei Reißaus genommen.

Eigentlich hatten die Beamten im Streifenwagen am Sonntagnachmittag einfach nur einen dunklen BMW unter die Lupe nehmen wollen. Gegen 14.10 Uhr gaben sie dem vor ihnen fahrenden Wagen, der sich auf der B56 von Heinsberg in Richtung Geilenkirchen bewegte, entsprechende Anhaltesignale.

Anstatt jedoch anzuhalten, erhöhte der Fahrer des Autos die Geschwindigkeit und fuhr über eine rote Ampel. Um Gefahren für unbeteiligte Dritte zu vermeiden, verringerten die Polizisten zunächst ihr Tempo. Bei der passenden Gelegenheit konnte der Streifenwagen den Abstand aufholen und schließlich links neben dem Pkw weitere Anhaltesignale geben.

Plötzlich scherte der Pkw nach links aus und touchierte den Streifenwagen. Dadurch verlor der Pkw-Führer die Kontrolle über sein Fahrzeug, berührte noch das vor ihm fahrende Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Verletzt wurde bei dem Zusamenstoß niemand.

Der Fahrer stellte sich als 17-Jähriger heraus, der nicht im Besitz eines Führerscheins ist. Auch der Wagen selbst war nicht für den Straßenverkehr zugelassen.

Der von der Fahrbahn abgekommene Pkw und der Streifenwagen waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. An dem dritten beteiligten Pkw entstand Sachschaden. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die B56 zwischen Uetterath und Janses-Mattes voll gesperrt werden.

(red/pol)