Geilenkirchen-Grotenrath: Zur Überraschung ein Gespenst

Geilenkirchen-Grotenrath: Zur Überraschung ein Gespenst

Im vierten Jahr schon hat die Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) St. Bonifatius in Geilenkirchen ein dreitägiges Zeltlager für die in der GdG tätigen Messdiener eingerichtet. Platz war auf dem Bolzplatz neben der Alten Schule in Grotenrath.

Impulsgeber für die „Zeltfreizeit” waren damals Andreas Krieg und Joachim Dyong. Bereits 2009 fand das Zeltlager viel Anklang. Aus den sechs Pfarren Geilenkirchen, Gillrath, Grotenrath, Prummern, Teveren und Süggerath waren am Wochenende sogar 60 Jungen und Mädchen im Alter von acht bis 17 Jahren zum gemeinsamen Zeltspaß gekommen. Das Ereignis ist eine von mehreren Veranstaltungen im Jahresprogramm der Gemeinschaft der Gemeindenden. Mit dem Zelten inklusive Spaß und Spiel möchte die Kirche den aktiven Jugendlichen etwas bieten.

Schützende Schule

Pfarrer Peter Frisch stattete den Jugendlichen auch einen Besuch ab, und er freut sich stets, wenn er sieht, mit welcher Begeisterung die Jungendlichen bei der Sache sind. Sein Dank gilt auch der Stadt Geilenkirchen, welche die alte Schule und das Gelände kostenfrei zur Verfügung stellt. Und die Räumlichkeiten der Schule sind zwischendurch immer mal notwendig, wenn Regenschauer das bunte Treiben in Gottes freier Natur unterbrechen.

Den Jugendlichen stand beim Drei-Tage-Zelten ein 20-köpfiges zur Hälfte aus ausgebildeten Jugendleitern bestehendes Betreuerteam zur Seite. Die anderen zehn Betreuer befinden sich derzeit in Ausbildung. „Kost und Logis frei”, hieß es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wobei ein Teil der Speisen von Eltern und Sponsoren zur Verfügung gestellt worden waren. Nach dem Aufbau der insgesamt 26 Zelte gab es am Abend des ersten Tages bei einer Nachtwanderung - inklusive eines „Überraschungsgespenstes” - gleich den ersten Regen. Das Kennenlernen untereinander zählte zu einem wichtigen Ziel des Wochenend-Campings. Zum Beschnuppern trug auch eine „Messdiener-Olympiade” mit sechs Disziplinen bei. Beim Schwimmen am zweiten Tag stand die Bewegung im Vordergrund, denn „wer rastet, der rostet”, besagt ein bekanntes Sprichwort.

Griff zum Eimer

Die am Samstag begonnenen Vorbereitungen für den Gottesdienst wurden am Sonntag in die Tat umgesetzt. Im Anschluss fand die Siegerehrung der bei der Messdiener-Olympiade hervorgegangenen Gewinner statt.

Dann ging die Zeltromantik mit Lageratmosphäre ihrem Ende entgegen, doch vorher war noch großes Aufräumen und Reinemachen angesagt.