Ferienspiele der evangelischen Kirchengemeinde: Zauberstäbe, Jelly Beans und Gokarts

Ferienspiele der evangelischen Kirchengemeinde : Zauberstäbe, Jelly Beans und Gokarts

Über sechs Tage erstrecken sich die Ferienspiele der evangelischen Kirchengemeinde Geilenkirchen, die auch in diesem Jahr wieder bis auf den letzten Platz ausgebucht waren. Traditionell wird in der ersten Ferienwoche auf dem Gelände der Kirchengemeinde an der Konrad-Adenauer-Straße in der ersten Ferienwoche gemeinsam gebastelt, gespielt und auch einmal übernachtet.

Ein Ausflug gehört ebenfalls zum Ferienprogramm, bei dessen Durchführung sich Diakonin Anja Isbanner-Erdner auch in diesem Jahr wieder auf die tatkräftige Unterstützung von elf Teamern im Alter von 14 bis 18 Jahren verlassen konnte. 39 Kinder aus dem Geilenkirchener Stadtgebiet waren von ihren Eltern in diesem Sommer für die Teilnahme an den beliebten Ferienspielen angemeldet worden.

Die Ausflugsfahrt führte die Gruppe zur Halbzeit der Ferienspiele ins Bubenheimer Spieleland nach Nörvenich. Dort erwarteten die Kinder zahlreiche Attraktionen mit Wasserrutsche, Labyrinth und Gokartbahn. Zum Vergnügen der Kinder machten die Teamer alle Spielmöglichkeiten auch gern mit. Der Spaß kam also bei Teilnehmern und Betreuern wie in der gesamten Ferienspielwochenicht zu kurz.

Die Übernachtung in der Kirche vom vorletzten auf den letzten Tag dieser ereignisreichen Woche ist sicherlich stets ein Höhepunkt für alle Beteiligten. Die Kinder hatten eigens Kerzen für die lange Nacht im Kirchenschiff gebastelt. Ein gemeinsames Frühstück mit allem, was dazu gehört, kam bei allen Teilnehmern bestens an. Zahlreiche Bastelangebote hatte Anja Isbanner-Erdner mit ihrem Team von ehrenamtlich engagierten Jugendlichen vorbereitet.

Auch bei der Durchführung der abwechslungsreichen Bastelarbeiten waren Annita Ritzerfeld, Geneviève Dreßen, Lara Freire, Frauke Stohanzl, Yannick Gerads, Julian Dautzenberg, Lara Flecken, Julian Fietz, Sandro Isbanner und Yannick Isbanner stets zur Stelle. Die Bastelangebote waren alle mit Geschichten verknüpft, die mit den Abenteuern von Harry Potter und seinen Freunden verknüpft waren. Die Hogwarts-Schuluniform wurde zumindest in einem wesentlichen Teil nachempfunden, und zwar konnte jedes Kind eine eigene ziemlich echt wirkende Hogwarts-Krawatte nachbasteln. Zauberstäbe durften natürlich in einer Zauberschule auch nicht fehlen.

Kräuterkundlich ging es bei einer Bastelgruppe zu, die sich mit dem Nachtschattengewächs Alraune beschäftigte, die als Mandragora auch den Muggeln bekannt war. Der Schrei dieser Pflanze soll tödlich sein, Ohrstöpsel waren also empfohlen. Eine weitere Gruppe bastelte schöne Harry-Potter-Pokale aus Blumentöpfen. Nach den Bastelarbeiten erwartete die Kindern im Foyer des Gemeindehauses ein leckeres Buffet mit Obst und Jelly Beans. Auf der Wiese hinter Kirche und Gemeindehaus war genügend Platz zum Toben und Ballspielen.

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