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Fleißige Helfer: Wilder Müll zwischen den Dörfern

Fleißige Helfer : Wilder Müll zwischen den Dörfern

Seit 2001 sammeln in Würm, Leiffarth, Müllendorf, Honsdorf und Flahstraß Mitglieder der verschiedenen Vereine Müll auf. In diesem Jahr folgten etwa dreißig fleißige Helfer dem Aufruf des Fördervereins der Ortsvereine und trafen sich um 10 Uhr am Sportplatz.

Von dort aus zogen die Helfer mit Bollerwagen, Handschuhen und Müllsäcken bewaffnet aus. Problemfelder sind weniger die Dörfer als die Wege zwischen den einzelnen Dörfern. In diesem Jahr fand sich noch einiges an Müll aus den Karnevalstagen an den Wegesrändern.

Ein Korb mit Kinderspielzeug, Gartenstühle und Holz- und Plastikpaletten wurden eingesammelt. Wie in jedem Jahr wurden auch wieder illegal entsorgte Autoreifen und Farbeimer gefunden. Ein auseinandergebauter Kühlschrank wurde in einem kleinen Waldstück gefunden. Auch wurden Teller und Schüsseln, an denen kein Makel festzustellen war, einfach an den Wegesrand gestellt. Am „Rotlichtparkplatz“ in Müllendorf fiel auf, dass viele Feuchttücher aber so gut wie keine Kondome weggeworfen worden sind.

Im Allgemeinen ist festzustellen, dass zwar weniger Müll weggeworfen wurde, dafür aber mehr Haushaltsmüll. Vielfach scheint es sich um Müll zu handeln, der achtlos aus dem Auto hinausgeworfen wurde, oder um schweren Müll, da in Geilenkirchen die Müllgebühren nach Gewicht abgerechnet werden.

Auch in diesem Jahr wurde traditionell die Erbsensuppe durch die Frauen der katholischen Frauengemeinschaft kredenzt. Die Helfer ließen es sich nach dem Dank des Vorsitzenden des Fördervereins, Leo Kuhn, gut schmecken.

(red)