Geilenkirchen/Gangelt: Wiedersehen ehemaliger Offiziere und Unteroffiziere

Geilenkirchen/Gangelt: Wiedersehen ehemaliger Offiziere und Unteroffiziere

Mit der Verlegung der Raketenschule des Heeres im Jahr 1969 in die neu errichtete Selfkant-Kaserne nach Geilenkirchen-Niederheid wurde auch die 3. Batterie des Raketenartillerie-Lehrbataillons 1 aus Eschweiler nach Geilenkirchen verlegt, später in Raketenartillerielehrbatterie (Sergeant) umbenannt und dem Raketenartillerie-Lehrbataillon 72 unterstellt.

Bis zur Verlegung der Lehrbatterie im Jahr 1981 nach Idar-Oberstein wurde sie noch zweimal umbenannt.

Ehemalige Offiziere und Unteroffiziere der Lehrbatterie aus dieser Zeit trafen sich im Haus Hamacher in Gangelt zu einem gemütlichen Beisammensein. Teilweise hatte man sich schon über 30 Jahre nicht mehr gesehen. So war die Wiedersehensfreude groß. Es gab viel zu erzählen. So manche Anekdote aus dieser Zeit des Kalten Krieges wurde zum Besten gegeben. Höhepunkt des Abends war dann die Vorführung eines von Rolf Matzutt gedrehten Super-8-Films aus dem Jahr 1976. Er zeigte Bilder vom Manöver in Bergen-Hohne, vom Tag der offenen Tür in der Selfkant-Kaserne sowie von der „Erstürmung” der Kaserne durch die KG „Süggerather Spätlese”.

Eingeladen zu diesem Treffen hatten die ehemaligen Portepeeunteroffiziere Rolf Matzutt aus Karken und Bert Peters aus Braunsrath. Es brauchte fast ein Jahr Vorlaufzeit, um wenigstens einen Teil der ehemaligen Kameraden ausfindig zu machen. So konnte man bis kurz vor dem Treffen 60 Einladungen verschicken. Leider haben dann 18 Kameraden aus persönlichen Gründen absagen müssen, doch 30 Ehemalige fanden den Weg nach Gangelt.

Die weiteste Anreise hatte ein ehemaliger Batteriechef, er kam aus Bayern.

Die Teilnehmer waren von diesem Abend so begeistert, dass beide Organisatoren den Auftrag bekamen, in spätestens drei Jahren erneut zu einem Treffen einzuladen. Bis dahin kann man bestimmt weitere Kameraden ausfindig machen.